Europapokal – Der Traum wird real! Der LASK im Europacup UEFA - Intertoto Cup 1995

„Save the Jags“ – Partick Thistle als hartnäckiger Premierengegner
Dezimierter LASK sticht sich zweimal an schottischer Distel
 
1995 – Ab diesem Sommer stand der Intertoto-Cup unter der Patronanz der UEFA und erfuhr dadurch eine bedeutende Aufwertung. Quasi als EC IV konnte man sich über den UI-Cup - diese Abkürzung bürgerte sich rasch ein - noch für den EC III, den beliebten UEFA-Cup, qualifizieren. Aus 12 Fünfergruppen wurden die Gruppensieger gesucht und als deren Begleitung die vier besten Zweitplatzierten. Die 12 plus 4 – also 16 - Mannschaften bildeten das Achtelfinale, dessen Sieger das Viertelfinale und wer ein solches Duell gewinnen konnte, hatte das UI-Cup-Halbfinale erreicht, welches bereits im Rahmen der UEFA-Cup-Vorrunde ausgetragen wurde.
 
Für manche schien dieses Ziel, diese Hintertür in den Europacup, durchaus attraktiv und machbar. Für andere Klubs – wie auch für unseren ASK – waren die garantierten UEFA-Prämien das höherwertige Ziel. So erhielt selbst der Letzte einer Gruppe noch 20 000 Schweizer Franken (damals umgerechnet 170 000 Schilling, heute umgerechnet mehr als 12 000 Euro), der Gruppensieger das Doppelte. Dazu kamen die Einnahmen aus zwei garantierten Heimspielen und noch einmal Gelder aus dem UEFA-Topf – 65 Prozent der Einnahmen wurden auf die insgesamt 60 UI-Cup-Teilnehmer aufgeteilt. Für die österreichischen Teilnehmer (neben dem LASK auch der FC Tirol und Vorwärts Steyr) gab es noch zusätzlich 500 000 Schilling (rund 36 300 Euro) von der Lotto-Toto-Gesellschaft als Startgeld. Kein Wunder also, dass sich der LASK, der sich gerade in finanziell schweren Zeiten befand, diese Einnahmen nicht entgehen lassen wollte und seine Nennung abgab. Den Einzug in den „richtigen“ Europacup auf direktem Weg hatte die Mannschaft in ihrem ersten Bundesliga-Jahr nach dem Aufstieg 1994 als Sechster nur um vier Punkte (Zwei-Punkte-Regel) verfehlt. Austria Wien hatte diesen dafür nötigen Platz 4 erreicht, unmittelbar hinter dem Lokalrivalen Rapid und knapp vor dem FC Tirol. Meister war SV Salzburg, Vizemeister (punktegleich, sieben Tore in der Differenz schlechter) Sturm Graz geworden.
Die Auslosung bescherte dem LASK in Gruppe 6 die Gegner Partick Thistle Glasgow (Schottland) und IF Kevlavik (Island) für die Heimspiele, die Auswärtsreisen sollten zu NK Zagreb und nach Frankreich zum FC Metz führen.
Am Sonntag, 25. Juni 1995 stand um 18.00 Uhr das erste Grupppenspiel in Linz gegen Partick Thistle Glasgow am Programm.
 
Die Mannschaft aus der schottischen Hauptstadt steht in der großen Tradition des Fußballs in diesem Land. Gemeinsam mit England gilt Schottland als Wegbereiter des modernen Fußballs. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollzog sich unter Führung dieser beiden Nationen der Wandel von einer Art Ball-Rauferei zu einem geordneten, modernen Fußballspiel. Die schottische Erfindung des „passing game“ war dabei tonangebend, aber auch ihr 2-3-5-System revolutionierte den Fußball und schottische Spieler waren häufig die Leistungsträger englischer Vereine. Etwa ein halbes Jahrhundert lang galten die Schotten als die Trendsetter in Sachen Taktik, Professionalisierung und auch Entwicklung des Fußballs zu einem Zuschauerphänomen.[1]
 
Auch das erste aller offiziellen Länderspiele bestritt Schottland. Am 30. November 1872 trafen die „Bravehearts“ – natürlich – auf England. Das Spiel endete mit dem unter Fußballfans allseits beliebten Resultat von 0:0. Torlos gingen vermutlich jene Spiele nicht aus, die ähnlich dem „calcio storico“ in Italien und ähnlich einem Spiel in England, schon im 18. Jahrhundert in Schottland gespielt wurden. Zwei benachbarte Dorfmannschaften standen sich dabei gegenüber und versuchten eine aufgepumpte Tierblase mit so ziemlich allen zur Verfügung stehenden Mitteln durch das Stadt-TOR des Gegners zu treiben. Ein Derby der besonderen Art also!
 
Ein solches gibt es allerdings auch im modernen Fußball Schottlands: die so genannte „Old firm“, das Glasgower Derby zwischen den Rangers und Celtic. Das Aufeinandertreffen der beiden – sportlich der Konkurrenz beinahe immer überlegenen – Kontrahenten ist mehr als ein Fußballspiel. Bei keinem anderen europäischen Derby spielt Religion (eigentlich Konfession) eine so wichtige Rolle wie dann, wenn das katholische Celtic auf das evangelische Rangers trifft. Dieses Spiel elektrisiert die Menschen in Schottland, diese Begegnung ist das Herzstück des schottischen Fußballs. Nur hin und wieder gab es Mannschaften, die kurzzeitig den beiden Großmächten ernsthaft Paroli bieten oder sie gar überflügeln konnten. Der Kenner erinnert sich etwa an den FC Aberdeen oder an Dundee United, die zur Zeit ihrer Hochblüte in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf ihrem europäischen Speisezettel immer wieder auch österreichische Mannschaften vorfanden, darunter auch den LASK, der im UEFA-Cup 1984 auf Dundee United traf (siehe Europacupserie von seit 1908.at).
  
Für eine große Öffentlichkeit nicht besonders aufsehenerregend und deutlich weniger erfolgreich versucht sich das kleine Partick Thistle seit 140 Jahren in diesem praktisch unerreichbaren Umfeld zu positionieren.
Zu Beginn der Vereinsgeschichte war Partick Thistle gar kein Glasgower Klub. Partick war damals noch ein selbstständiger Ort etwas außerhalb von Glasgow. Erst Jahre später wurde Partick von der Hauptstadt Glasgow praktisch eingemeindet. „Thistle“ bedeutet „Distel“ und an deren „jags“ („Dornen“) sollten sich die Gegner stechen.Das passierte in der Vereinsgeschichte nicht gerade in großer Regelmäßigkeit. Auf den Gewinn der schottischen Meisterschaft wartet der Klub etwa noch immer. Und auch der vor 1995 einzige Auftritt in einem der drei großen europäischen Bewerbe, dem UEFA-Cup 1972/73, endete mit einem raschen und deutlichen Abschied. Gegner Honved Budapest setzte sich mit Gesamt 4:0 durch.Zweimal in seiner Geschichte aber zeigte Partick allen seinen Widersachern – und besonders der „Old firm“ - die Dornen. 1921 konnten im schottischen Pokal im Finale die Rangers mit 1:0 bezwungen werden und 1971 musste der zweite Riese aus der eigenen Stadt dran glauben. Im schottischen Ligapokalfinale traf man auf CelticGlasgow und lag sensationell schon zur Pause mit 4:0 in Front. Wie unglaublich dieses Zwischenresultat war, beweist auch eine von einem Nachrichtensprecher überlieferte Reaktion, nachdem er diesen Pausenstand verlesen hatte: ‘The half-time score from Hampden Park and the Scottish League Cup final is Partick Thistle four, Celtic nil - but as soon as we have the correct, amended score, we will let you have it.’[2]
 
Die Zahlen waren jedoch sehr wohl korrekt und es änderte sich auch in Halbzeit Zwei nicht mehr allzu viel an ihnen. Die Vier blieb stehen und die Null verwandelte sich gerade einmal in einen Ehrentor-Einser. Diese Triumphe und vor allem so manchen Teilerfolg in den folgenden Jahrzehnten bejubelten außergewöhnlich viele Studenten, manche Atheisten und einige Promis.Als Liebling der Studenten gilt Partick wegen der unmittelbaren Nähe seiner Spielstätte zur Universität. Als Atheisten bezeichnen sich manche Jags etwas provokant selbst, weil sie damit betonen wollen, dass sie mit der „Old firm“ und ihrem „ewigen“ „katholisch versus protestantisch“ nichts zu tun haben wollen.[3] Als Jag betont man quasi extra, keiner religiösen Glaubensgemeinschaft anzugehören, um sich von Celtic bzw. Rangers abzuheben. Und als prominente Supporter gelten unter anderem immerhin der Schauspieler Robert Carlyle („Trainspotting“) und der Schauspieler und Sänger David Hasselhoff („Knight Rider“, „Baywatch“)[4].
 
In Linz wurden aber weder „The Hoff“ noch seine berühmte, attraktive Partnerin aus „Baywatch“ Pamela Anderson gesichtet. So konnte sich die Aufmerksamkeit der 2500 Zuschauer[5] ganz auf das Fußballspiel der beiden Kontrahenten richten. Und das war auch gut so, denn das Abenteuer UI-Cup sollte gleich atemberaubend losgehen.
John Lambie, der Manager und Trainer in Personalunion der Schwarz-Rot-Gelben hatte vor dem Match noch mit gesundem schottischem Selbstbewusstsein angekündigt: „Wir geben Vollgas, auch wenn wir über unseren Gegner überhaupt nichts wissen!“
 
Doch weder das Selbstvertrauen des Gegners noch beeindruckende Gesangseinlagen der rund 20 Auswärtsfans konnten den Sturmlauf des Linzer ASK zu Beginn des Kampfes verhindern. Und schon gar nicht konnten die Schotten verhindern, dass der LASK früh an diesem Sonntagabend in Führung ging. Die von Neo-Coach Günter Kronsteiner betreuten Athletiker waren hellwach, begannen das Spiel ungemein druckvoll und ließen auch in Punkto Effizienz keine Wünsche offen. Schon nach nur vier Spielminuten gelang es Toni Haiden, mit einem Freistoß ein ganz frühes Tor des neuen internationalen Bewerbs zu erzielen. Nur vier Minuten später konnten die Zuseher schon wieder jubeln. Die LASK-Neuerwerbung aus Spittal an der Drau – Markus Weissenberger – war von seinem Bruder Thomas hervorragend bedient worden und der Jüngere der beiden bestätigte mit einem feinen Torabschluss von der Sechzehnmeter-Grenze gleich die Gerüchte und Mutmaßungen, die ihm vorauseilten, er sei ein Riesentalent. Nur acht Minuten hatte er für seinen ersten Treffer in seinem ersten Spiel in Schwarz-Weiß benötigt. Was für ein Einstand!
 
Die 2500 Zuschauer – allesamt auf der Sitzplatz-Haupttribüne des Linzer Stadions, denn nur diese war geöffnet – hatten ihren Spaß und ihre Freude daran. Wie weggeblasen waren fürs erste der Ärger über den Einheitseintrittspreis von 130,- Schilling (9,45 Euro), wie weggeblasen die Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit in dieser UI-Gruppe. Schließlich waren mit Metlitzki, Kartalija, Linzmaier und Gurinovich vier Top-Leute noch auf Urlaub und Stromberger verletzt. Sogar drei Spieler aus dem U-18-Kader hatte Kronsteiner in den Hauptkader beordert. Die Meisterschaft hatte ja erst eine Woche zuvor geendet und von Urlaub konnte nicht wirklich die Rede sein. Geendet hatte sie übrigens mit einem standesgemäßen Abschied für den scheidenden Erfolgstrainer Walter „Schani“ Skocik, dem seine schwarz-weißen Jungs noch einen 4:0-Derby-Erfolg gegen den FC Linz schenkten.
 
Wie weggeblasen waren kurzfristig in diesen Minuten auch die ständigen Sorgen dieser Tage, dass sich die Fusionsverhandler vom LASK und vom FC Linz doch einigen könnten und unser geliebter LASK einen anderen – völlig inakzeptablen - Namen und eine andere – völlig unpassende – Vereinsfarbe bekommen könnte und deshalb eben nicht mehr unser geliebter ASK sein würde. Was so ein 2:0-Zwischenstand nach acht Minuten in einem europäischen Spiel so bewirken kann! Doch wäre es unser LASK, wenn es so weiter gegangen wäre? Schon in der 11. Spielminute musste der umsichtige Walter Hochmaier verletzt ausscheiden. War es der Schrecken darüber, war es mangelnde Konzentration, weil es am Anfang so leicht ging, war es der Kräfteverschleiss, weil man faktisch ohne Urlaub geblieben war, war es die fehlende Erfahrung der vielen jungen Spieler unserer Mannschaft an diesem Tag oder fanden die Schotten nach ihrem verkorksten Start ins Match nun in ebendieses erst hinein… wer kann es wissen? Jedenfalls kamen die Jags auf und die Athletiker wurden zurückhaltender. Es schien, als würden unsere schwarz-weißen Mannen nach einem Motto handeln, das sie eigentlich noch gar nicht kennen konnten, weil es erst etwa zwei Jahre später quasi erfunden wurde. Weil Partick in eine veritable Schuldenkrise gestolpert war, taten sich leidenschaftliche Anhänger zusammen und riefen eine große Spendenaktion ins Leben, die den Titel „Save the Jags“trug.[6]
 
Das Retten der Jags in diesem einen sportlichen Wettkampf übernahm nämlich freundlicherweise der Gastgeber. Bereits nach einer halben Stunde halbierte sich auch der schöne Vorsprung aus den ersten Minuten. Durch die schwarz-weiße Brille sah man ein unglückseliges Zusammenwirken zweier schottischer „Rod’s“. Roderick Grant traf die Stange und sein Kumpel Rodney McDonald reagierte am schnellsten und besten und bugsierte das Spielgerät in das von Pepi Schicklgruber an sich bestens gehütete Gehäuse. Nun waren andere Dinge wie weggeblasen, etwa die schwarz-weiße Spielkunst am Rasen und die relative Sorglosigkeit auf der Tribüne. In Minute 67 bekamen unsere Linzer den Stich der Distel noch ein zweites Mal zu spüren und vollendeten bei dieser Gelegenheit das ursprünglich nicht vorgesehene Projekt „Save the Jags“. Ein Abwehrfehler ermöglichte es Derek McWilliams den Ausgleich für seine Farben zu erzielen. Die Schotten entführten somit doch noch einen Auswärtspunkt aus Linz, mit dem sie wahrscheinlich ganz zu Beginn des Spiels selbst nicht mehr gerechnet hatten. Der LASK wiederum beklagte nicht nur den vergebenen Sieg, sondern sogar noch mehr das verletzungsbedingte Ausscheiden von Walter Hochmaier und jenes von Neuerwerbung Markus Weissenberger. Dieser hatte auch neben seinem Tor noch eine Prachtpartie abgeliefert. Doch die Freude darüber endete jäh in der 86. Minute. Markus musste verletzt ausscheiden und aufgrund eines Bänderrisses im rechten Knöchel gleich einmal sechs bis acht Wochen Kunstpause einplanen.
 
Freuen durfte sich der LASK nicht nur über die trotz des verjuxten Vorsprungs Hoffnung gebende Leistung der vielen jungen Spieler, sondern auch über seine organisatorischen Fähigkeiten. Rudolf Bata, seines Zeichens UEFA-Beobachter, stellte dem Gastgeber in allen Punkten ein „sehr gut“ aus. Dabei waren die Vorschriften ähnlich wie für ein Spiel in der damals noch jungen „Champions-League“. Werbetafeln mussten entfernt werden, Sponsorenaufdrucke durften eine gewisse Größe nicht überschreiten, strenge Zugangsvorschriften für Journalisten und Zuschauer sowie fixe Plätze für Fotografen, die diesen schon vor Spielbeginn festlegen mussten. Es entzieht sich der Kenntnis des Chronisten, ob es diese Vorschrift war, die die Fotografen so verunsicherte, dass sie kein ordentliches Bild vom Spiel mehr zusammenbrachten oder ob es andere Gründe dafür gibt, warum von diesem Spiel in keiner der drei großen oberösterreichischen Tageszeitungen auch nur ein Bild erschien. Auch textlich begab man sich in die Minimalzone. Voll dagegen waren in diesen Tagen der UI-Cup Premiere die Seiten mit der Bundesliga-Relegation zwischen dem FC Linz und der SV Ried um einen Platz in der höchsten österreichischen Liga. Diese erbrachte mittels zweier Siege des bisherigen Zweitligisten (2:0, 1:0) den erstmaligen Aufstieg der SV Ried in die Bundesliga und den Abstieg des FC Linz. Diese Ereignisse im Verbund mit der ungeklärten, aber ständig präsenten Fusionsfrage LASK / FC Linz nahmen medial einen wesentlich breiteren Platz ein als das UI-Cup-Spiel. In der Gruppe konnte man nach einem Spieltag natürlich noch nicht viel sagen. Erster Tabellenführer war der FC Metz, der sich in Island bei Keflavik knapp mit 2:1 durchgesetzt hatte. NK Zagreb war noch spielfrei und musste zur Kenntnis nehmen, dass die UEFA das folgende Heimspiel gegen unseren LASK wegen der andauernden Kriegswirren am Balkan nach Marburg (Slowenien) verlegt hatte.
 
Was keiner der Anwesenden bei diesem Spiel noch wusste, war die Tatsache, dass der Schiedsrichter dieses Spiels am Anfang einer schillernden Karriere stand. Der Slowake Lubos Michel leitete in den folgenden mehr als zehn Jahren ein Champions-League-Finale, ein UEFA-Cup-Finale und auf Nationalmannschaftsebene fünf Weltmeisterschaftsendrundenspiele und sechs Endrundenspiele bei Europameisterschaften.
So erfolgreich waren die beiden Teams dieses Spiels bei weitem nicht. Die weitere Geschichte unseres LASK führte – unterbrochen durch kurze Höhenflüge - sehr weit in die Tiefe, ehe es wieder so richtig nach oben gehen konnte. Auch auf Partick Thistle warteten nach dem Ausflug nach Linz und nach dem UI-Cup 1995 schwere Zeiten. Finanzielle und sportliche Schwächeperioden lösten einander ab oder überschnitten sich und so pendelt der Klub seit Jahren zwischen erster, zweiter und gar dritter Liga hin und her.
 
Aktuell – Herbst 2018 – spielt Partick in der Scottish Championship, das ist die zweithöchste Leistungsstufe des Landes. Einer der neun Gegner in der Zehnerliga ist mit Dundee United der zweite schottische Europacupgegner de LASK aus dem Jahre 1984 (UEFA-Cup, 2. Runde). Dundee liegt nach 14 von 36 Runden mit Aufstiegshoffnungen auf Platz 2, Partick Thistle mit Abstiegssorgen auf Rang 9.
Gut, dass man im Leben – und auch im Fußball- bzw. Fanleben - nie weiß, was in der Zukunft sein wird. Aus Sicht der Partick-Supporers scheint der Slogan „Save the Jags“ eine recht dauerhafte Gültigkeit zu haben. Aber für wen gilt der Wunsch nach Rettung nicht- einmal mehr, einmal weniger?
 
Stimme vor dem Spiel:
Max Hagmayr, Manager: Der UIC ist für uns nur Vorbereitung, wir sind nicht so vermessen, mit einem UEFA-Startplatz zu spekulieren.
Für unseren LASK in Europa:
Dibold Willibald, Haiden Anton, Grüneis Dietmar, Hochmaier Walter, Kirchschläger Bernhard, Lorenz Helmut, Micheu Robert, Oppolzer A., Russ Kurt, Schicklgruber Josef, Sevim A., Steininger Andreas, Weissenberger Markus, Weissenberger Thomas
 
Statistik
Europapokal IV – UEFA-Intertoto-Cup 1995, Gruppe 6, Spieltag 1
Sonntag, 25. Juni 1995, 18.00 Uhr
Linz, Stadion der Stadt Linz, 2500 Zuschauer
Schiedsrichter Lubos Michel (Slowakei)
 
LASK - FC Partick Thistle Glasgow (Schottland)                                       2:2 (2:1)
Tore:                                     Haiden (4.), Weissenberger M. (8.); McDonald (31.),
                                             McWilliams (67.)
LASK:                                    Schicklgruber, Grüneis, Hochmaier (11., Kirchschläger),
                                             Micheu, Russ, Lorenz, Steininger, Haiden, Dibold,
                                              Weissenberger M. (86., Sevim), Weissenberger T. (87.,
                                              Oppolzer); Coach: Kronsteiner
Partick Thistle:                  Walker, Dinnie, Pittmann, Watson, Welsh, McWilliams
                                             (88., McKee), Ayton (62., Gibson), Craig, Grant,
                                              McDonald (58., Foster), Cameron; Coach: Lambie

 
LASK in Gruppe 6 nach einem von fünf Spieltagen auf Rang 2          
 
 
Quellen:

[1] Vgl. Hardy Grüne, Enzyklopädie der europäischen Fußballvereine. Die Erstliga-Mannschaften Europas seit 1885, Kassel 2000, 355
[3] Niall Ferguson, Historian: „I supported Partick Thistle, they were the atheists' team. You couldn't believe in God and support Partick Thistle“ •              https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2009/jan/18/niall-ferguson-historianinterview .
[5] Im Gegensatz zu OÖN und Kronen-Zeitung beziffert das Volksblatt die Zuschauerzahl nicht mit 2500 sondern mit 3500. (Neues Volksblatt, 26. Juni 1995). Die Internet-Seite weltfussball.at hält wiederum bei nur 1350 Zuschauer für dieses Spiel.
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