Die LASK Sage: "Seit 1908 - Der Stolz von Oberösterreich" - Teil 2

„Seit 1908 - Der Stolz von Oberösterreich“  –  Die LASK-Sage, Teil 2, 1921 – 1930
 
Im Jahre 1921 fand der LASK auf dem „Kleinen Exerzierfeld“ eine neue echte Heimstätte, welche am 25. September 1921 mit einem Freundschaftsspiel gegen den „Wiener Ballspielklub“ feierlich eingeweiht wurde. Die Begegnung ging mit 1:2 an die Wiener. In einigen weiteren freundschaftlichen Begegnungen konnte man aber viele schöne Siege erringen. In der Meisterschaft reichte es jedoch neuerlich nicht zu einer Spitzenposition. Hinter dem OÖ-Meister  SK Vorwärts Steyr sowie dem Welser SC und dem 1. Salzburger SK erreichte man den  4. Tabellenplatz von allerdings nur fünf teilnehmenden Mannschaften.
 
In den darauf folgenden Spieljahren verbesserte sich der LASK auch in der Punktejagd zusehends. Die Saison 1921/22 beendete man als Dritter und 1922/23 reichte es bereits zum OÖ. Vizemeistertitel hinter der dominierenden Mannschaft von Vorwärts Steyr, die zu dieser Zeit fast ein „Abonnement“ auf den Fußballmeistertitel in OÖ zu haben schien.
In der Saison 1923/24 war es dann aber soweit, die Steyrer Vorherrschaft wurde durchbrochen und die LASK-Fußballer setzten sich zum ersten Male die Krone des OÖ. Fußballmeisters auf. Mit dem imposanten Torverhältnis von 71:10 und sechs Zählern Vorsprung wurde der Serienchampion aus Steyr enttrohnt und auf Platz 2 verwiesen. LASK – Stürmer Lhotka wurde mit 33 Treffern in nur 14 Spielen Schützenkönig und der personifizierte „Albtraum“ der gegnerischen Torhüter.
 
Dieser Titelgewinn der Linzer Schwarz-Weißen leitete aber auch so etwas wie eine Wachblöse im oö. Fußball ein, denn der LASK konnte im darauf folgenden Spieljahr seinen Titel verteidigen und krönte sich auch 1925 mit 17 von 18 gewonnenen Meisterschaftspartien zum Meister von OÖ!
 
In dieser Tonart ging es in den folgenden zwei Saisonen weiter und auch 1926 und 1927 hieß der OÖ. Fußballmeister LASK und zog mit 4 errungenen Titeln mit dem bisherigen Rekordchampion Vorwärts Steyr gleich. Besonders bemerkenswert dabei, dass beim Titelgewinn 1927 alle 12 Meisterschaftsspiele siegreich absolviert werden konnten. Einen weiteren bemerkenswerten Achtungserfolg konnte der LASK am 1. März 1926 erzielen. Man nahm eine Einladung nach Wien an und stellte sich der starken Elf des Wiener Sportklubs im Rahmen eines Freundschaftsspiels. Trotz der 7:9-Niederlage in einem dramatischen Spiel verschaffte sich die LASK-Mannschaft mit einer starken Vorstellung Anerkennung und Respekt in Wien und die Wiener Sportpresse sparte nicht mit Lobesworten für die Leistung der Linzer Elf.
 
In der OÖ. Fußballmeisterschaft wurde die „Vorherrschaft“ des LASK gebrochen, In der Spielzeit 1927/28 erreichte man nur den dritten Rang und die Linzer Athletiker wurden vom SV Urfahr auf dem Meisterthron abgelöst. Abseits des Fußballgeschehens machte der LASK in diesem Jahr allerdings durch Eugen „Schönerl“ Wiesberger Schlagzeilen. Der Linzer Schwerathlet stand im Olympiaaufgebot Österreichs und der 17-fache österreichische Meister im Ringen erreichte bei den Sommerspielen in Amsterdam den beachtlichen 4. Platz.
 
In der folgenden Fußballsaison wurden die Urfahraner von den Linzer Athletikern prompt wieder vom Meisterthron verdrängt und  mit 5 Punkten Vorsprung auf Platz 2 verwiesen.
Etwas knapper ging es in der darauffolgenden Saison einher. Der LASK lieferte sich bis zum Ende der Spielzeit einen spannenden Zweikampf mit dem SV Urfahr und konnte seinen Titel nur aufgrund der besseren Tordifferenz verteidigen. Dieser Erfolg bedeutete im Jahre 1930 bereits den sechsten Oberösterreichischen Meistertitel. Weniger erfolgreich war man im erstmals ausgespielten und von Landeshauptmann Dr. Schlegel gestifteten OÖ. Landescup, wo man sich zwar bis ins Finale vorkämpfen konnte, sich aber dort den Sportfreunden Wels mit 1:3 geschlagen geben musste. Auch die Bundes-Amateurstaatsmeisterschaft, die in dieser Saison ebenfalls erstmals ausgetragen wurde, lief weniger gut für die Athletiker. Das erste Antreten gegen den späteren Sieger GAK endete mit einem 2:1-Erfolg in Linz, doch die folgende 1:3-Niederlage in Graz bedeutete einen Gesamtsore von 3:4 und somit das „Aus“.
 
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Mannschaft 1923/1924
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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