Christian Zeintl

Christian Zeintl

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Torfestival beim Traditionsduell

 

Zu einem grandios 6:2 Sieg kam die Daxbacher-Elf beim Duell der Traditionsteams am Samstag in Graz gegen den GAK . Trotz kurzfristigen Rückstands ließen sich unsere Jungs nicht aus der Ruhe bringen und schlugen gnadenlos zu.

GAK - Fußballtradition seit 110 Jahren

 

Der GAK ist neben dem LASK der zweite große Traditionsverein in der Regionalliga Mitte. Und auch der einzig weitere Verein der bereits einen Meistertitel und zumindest einen Cup Sieg errungen hat. Außerdem hat der LASK nur gegen 3 Mannschaften (Rapid, Austria und Sturm Graz) mehr Spiele bestritten.  114 Mal traten die beiden Vereine gegeneinander an, 40 Mal ging der LASK als Sieger vom Feld, 41 Mal der GAK und 33 Spiele endeten Unentschieden.  Kurioserweise traf man sich nie im Cup zu einem Vergleichskampf. So aber jetzt zur Geschichte des Vereins aus der Hauptstadt der Steiermark.

Gründungszeit

Der GAK wurde am 18. August 1902 aus der Taufe gehoben. Als im Jahr 1902 eine Gruppe Mittelschüler um Carl Markel dem Akademischen Sportverein (ASV) als Fußballer beitreten wollte, kam es zu Unstimmigkeiten von Seiten der Akademiker. Es folgte ein Vergleichsspiel, das die Schüler mit 4:1 gewannen; als Folge dessen durften sie dem ASV nicht beitreten - die Initialzündung für den GAK.  Der damalige Vereinsplatz war für die nächsten 103 Jahre die Heimstätte des Vereins.

Bis die ersten Titel eingefahren worden konnten dauerte es allerdings knapp 20 Jahre. Im Jahre 1922 konnte man die Steirische Meisterschaft holen.  1929 gewann der Verein dann den ersten Österreichweiten Titel. Der Titel des „Österreichischen Amateurstaatsmeister“ konnte, so wie später dann 1932 und 1933, gefeiert werden. 1944 wurde dann der Spielbetrieb aufgrund des Krieges für zwei Jahre eingestellt.

Nachkriegszeit

In relativ kurzer Zeit konnte man sich dann in die höchste Österreichische Spielklasse vorarbeiten. 1951 bestritt man die Meisterschaft in der Nationalliga A und war gleich bestes Team das nicht aus Wien kam, man belegte den sechsten Platz. Der GAK war danach über 20 Jahre ein Teil der Nationalliga A. Erst 1974 musste man den Weg in die zweite Liga antreten. Aber nicht aus sportlichen Gründen. Es wurde die Bundesliga gegründet und die sah vor das neben den beiden Wiener Großklubs nur je ein Verein aus den Bundesländern erlaubt war.  Aber schon damals Bewies der Öst. Fußball das eigene Regeln dazu da sind um sie zu brechen/biegen. Denn da Vorarlberg keine Mannschaft stellen konnte, fiel die Wahl auf Linz als Stadt die zwei Vereine in die erste Bundesliga Saison schicken durfte. Gleich im darauf folgenden Jahre konnte man aber gleich wieder in die höchste Spielklasse zurückkehren.

Erster Cupsieg

Dieser gehörte man dann wieder ganze 16 Jahre an. In diese Zeit fiel auch der erste wirklich große Erfolg in der Clubhistorie. Nach Siegen gegen Chemie Linz, Austria, Rapid und Innsbruck konnte der GAK das Cupfinale 1981 gegen Austria Salzburg für sich entscheiden.  In der darauffolgenden Europacupsaison schied man dann allerdings gleich in der ersten Runde gegen Dinamo Tiflis aus.

Abstieg, Aufstieg und Meistertitel

1990 dann der zweite Abstieg in der Vereinshistorie.  Diesmal schaffte man aber nicht den sofortigen Wiederaufstieg, dieser gelang erst im Jahre 1995. Fünf Jahre danach dann der zweite große Titel. Im Jahre 2000 bezwang man erneut Austria Salzburg im Cup Finale und konnte so den zweiten Cupsieg in der Vereinsgeschichte feiern. Ein Erfolg den man zwei Jahre später wiederholen konnte.  Im Jahre 2004 gelang dann der größte Coup.  Unter der Regie von Walter Schachner gewann man sowohl den Cup als auch zum ersten, und bis jetzt einzigen, Meistertitel und somit das Double. Im Europacup wurde dann auswärts  Liverpool geschlagen und somit der erste Sieg einer Österreichischen Mannschaft auf der Insel erzielt werden. Leider hatte man zuhause mit 2:0 verloren und der 1:0 Sieg durch das Tor von Tokic war zu wenig.

Niedergang , Konkurse, Regionalliga Mitte

Diese Erfolge waren aber teuer erkauft. So teuer das der Verein heute noch, nach zwei Konkursen und drei Ausgleichen dran zu knabbern hat und in der Existenz bedroht ist. Am 2. März 2007 begann die Leidensgeschichte der GAK Fans. Durch diesen Konkurs bekam man 28 Punkteabgezogen und somit der Abstieg in den zweite Liga besiegelt. Jedoch wurde auch für diese Liga die Lizenz verweigert und so fand mach sich in der höchsten Amateurliga des Landes wieder.  In dieser spielt man nun seit knapp fünf Jahren und gehört jedes Mal der zu den Titelfavoriten. Jedoch scheiterte man ein paarmal ganz knapp am Aufstieg. Am knappsten war es in der Saison 2011/2012 als man den Titel feiern konnte aber dann in der Relegation an Hartberg scheiterte.

Und genau dieses Scheitern war der Grund für den nächsten Konkurs am 19.10. Der Verein hatte wieder einmal zu hoch gepokert und hatte wieder alles verloren. Wie es nach dem Spiel gegen uns am 27.10. weitergeht, weiß noch niemand. Sicher ist nur das nach der Partie alle Profis entlassen werden. Ob der Verein weitergeführt oder endgültig abgewickelt wird, wird erst in der nächsten Woche entschieden werden. Auf jeden Fall wäre es schade um einen Verein mit großer Tradition und einer großen Fanbasis.

Team 2012/2013

Das von Ante Simundza trainierte Team hat ein Durchschnittsalter von 22,5 Jahren und ist somit im Mittelfeld in dieser Kategorie. Nach zahlreichen Abgängen aufgrund der wieder angespannten Finanzlage gibt es dieses Jahr keinen wirklich herausragenden Namen im Kader der roten aus Graz.  Die Titelträume sind auch heuer schon ausgeträumt und man beginnt eher mit dem Aufbau einer neuen Mannschaft aus den eigenen Reihen.

Stadion

Die „UPC Arena“ (früher auch mal „Arnold Schwarzenegger Stadion“) von Graz, in dem sowohl der GAK als auch Sturm Graz, seine Heimspiele austrägt gehört zu den schönsten und modernsten Stadien in Österreich. Es hat ein Fassungsvermögen von 15400 Zuschauern. Parkplätze sind dort allerdings schwer zu finden. Vor allem wenn sehr viele Zuschauer ein Spiel besuchen sind die Gassen rund um das Stadion total überfüllt.

 

Erfolge:

1 × Österreichischer Meister: 2004
1 x Regionalliga Meister 2011/12
4 × Österreichischer Pokalsieger: 1981, 2000, 2002, 2004
2 × Supercup-Sieger: 2000, 2002
3 × Meister 2. Spielstufe: 1975 (Nationalliga), 1993 (Aufstiegs-Playoff), 1995 (2. Division)
3 × Österreichischer Amateurstaatsmeister: 1929, 1932, 1933
10 × Steirischer Landesmeister: 1922, 1924, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933
1 × (inoffizieller) Steirischer Landescupsieger: 1922
1 × Intertoto-Cup Gruppensieger: 1978

Weiteres:

2 × Österreichischer Vizemeister: 2003, 2005
1 × Österreichischer Vize-Amateurmeister: 1931
2 × Österreichischer Cup-Finalist: 1962, 1968
1 × Vizemeister in der Regionalliga Mitte: 2009

Und einen Rekord hält der GAK bis heute. Beim Heimspiel gegen Hartberg in der vorletzten Runde der Saison 10/11 waren 7500 Zuschauer in der UPC Arena. Ein Rekord für ein Spiel in der dritthöchsten Spielklasse in Österreich.

Schröger macht den Dreier

Durch einen wunderschönen Freistoßtreffer von Sebastian Schröger in der 93. Minute konnte der LASK am Ende noch über drei Punkte jubeln. Während der regulären Spielzeit sah es nicht danach aus das die Jungs von Karl Daxbacher am Ende mit 3 Punkten vom Feld gehen würden. Obwohl man fast eine ganze Halbzeit mit einem Mann mehr am Feld war.

Vereinsportrait: Villacher SV

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Der Villacher SV wurde am 12. Mai 1920 im „Cafe Drau" gegründet. Er war somit der erste Fußballverein in Oberkärnten. Treibende Kraft hinter der Gründung waren italienische Besatzer die in Villach eine Garnison besetzten. Gegen die Italiener gab es auch das erste Testspiel vor immerhin 1500 Zuschauern. Dieses Spiel fand übrigends auf dem Gelände einer Reitschule statt, da es noch keinen eigenen Fußballplatz gab. Drei Jahre später wurde man bereits zum ersten Mal Kärntner Landesmeister.

 

Next Stop: Feldkirchen

Beim vorletzten Auswärtsspiel der Herbstrunde müssen unsere Jungs beim Aufsteiger aus Feldkirchen antreten. Es kommt dabei zuerst mal zu einem Aufeinandertreffen mit einem alten Bekannten. Der Trainer der Mannschaft aus Kärnten ist Robert Micheu. Er spielte insgesamt 3 Saisonen für den LASK. Und zwar von 1993 bis 1995 und noch einmal in der Saison 2003/2004.

Vujo-Hattrick bei Sieg über Wallern

Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause, entschied der LASK sein letztes Guglgastspiel im Jahr 2012 für sich. Stürmer Vujanovic war mit drei Treffern dabei Mann des Spiels. Trainer Karl Daxbacher setzte wie schon gegen die Sturm Amateure auf Takougnadi auf der rechten Verteidigerposition. Für den gesperrten Fabiano kam Unverdorben in die Startelf und Luiz Henrique durfte wieder im Mittelfeldzentrum schalten und walten.

Gut eingestellte Gäste – planlose Linzer

5Der LASK tat sich über weite Strecken der ersten Halbzeit schwer gegen die gut eingestellte Mannschaft von Wallern-Coach Harald Gschnaitner. Ohne Schwung und Kreativität, tat sich unsere Elf schwer das Wallerner Abwehrbollwerk zu knacken. Zwar versuchten sie das Spiel in die Breite zu ziehen, doch die Flanken waren alle zu ungenau um die Gäste wirklich zu gefährden.

Wallern hingegen stand Defensiv solide und kam mit schnellen Konter zu guten Möglichkeiten. So konnte und musste sich Pervan des öfteren zeigen. Der LASK nach 40 Minuten gefühlt mit mehr Spielanteile, die größeren Chancen hatten aber die Gäste. Doch dann war die Zeit für die "Vujo-Show" gekommen.

Doppelschlag vor der Pause bringt Entscheidung

10Erst als schon alle mit einem 0:0 zur Pause rechneten, schlug der LASK knallhart zu. 42 Minuten waren gespielt als Vujanovic nach einer Maßflanke von Kogler mit dem Fuß völlig freistehend zum 1:0 traf. Nur drei Minuten später wurde der 1,86 große Stürmer wieder ideal eingesetzt. Eine Henrique-Flanke verwertete der Stürmer per Kopf. Zum zweiten Mal wurde er von der Verteidigung der Gäste übersehen.

Als der Schiedsrichter im Anschluss beide Mannschaften in die Kabine schickte, wusste wohl nicht mal der LASK selbst, wie ihm geschehen war. Die zwei Tore Führung zu Halbzeit schmeichelte der Leistung unserer Schwarz-Weißen. Aber so ist´s halt im Fußball. Die Linzer nutzten zwei eklatante Abwehrfehler der Gäste eiskalt aus und konnten daher mit einem beruhigenden Polster in die Kabine.

Zweite Halbzeit ohne Aufreger

11Der LASK verwaltete in den zweiten 45 Minuten ihr Spiel und versuchte durch schnelle Angriffe das entscheidende 3:0 zu machen. Und so kam es dann auch. Flanke Henrique – Kopfball Vujanovic – Tor! Die Partie war damit durch. Karl Daxbacher wechselte noch 3 Mal. Für den unauffälligen Unverdorben bekam Florian Templ ab Minute 56 die Chance, sowie auch Varga und Schröger für Silvio und Harding eingewechselt wurden.

Am Ende stand ein wenig glorreicher Sieg des LASK, der sich bei der Gästeabwehr und einem kaltschnäuzigen Vujanovic bedanken kann. „Vujo“ erzielte gegen Wallern seine Saisontore 8, 9 und 10 – sein zweiter Hattrick in dieser Spielzeit. Gut 1000 Zuseher waren ins Linzer Stadion gekommen, selbst etwas Stimmung war dort aufgekommen. Der Pflichtsieg war gelungen, der Rückstand auf Tabellenführer Pasching hat sich aber nicht geändert (7 Punkte). Als nächstes sind die Linzer zu Gast in Feldkirchen, die mit 25 Gegentreffern den schlechtesten Wert der Liga hat.

Die Stat´s:

LASK - SV Wallern 3:0 (2:0)
ca. 1000 Zuseher, Linzer Stadion

Torfolge:

1:0 Vujanovic (42.)
2:0 Vujanovic (45.)
3:0 Vujanovic (69.)

Die Aufstellungen:

LASK:
Pervan; Takougnadi - Hieblinger - Kobleder - Klapf; Kogler - Harding (72. Schröger) - Henrique - Silvio (69. Varga); Unverdorben (56. Templ) - Vujanovic

SV Wallern:
Dandic; Hodzic - Haslgruber (72. Huspek) - Vorisek - Haidacher; Schierhuber; Hintersteiner - Drechsel (65. Klaffenböck) - Kennedy - Eker; Fekete (46. Schildberger)

Klarer Sieg im Cup

Mit einer überzeugenden Leistung bezwang der LASK heute in der zweiten ÖFB Cup Runde die Mannschaft aus Grödig mit 2:0. Das Team aus der „Heute für Morgen“ Liga war der Daxbacher-Elf nur in den ersten 20 Minuten ebenbürtig. Danach spielten, vor allem in der ersten Halbzeit, nur unsere Jungs. Da es im Cup anders als in der Liga keine Ausländerbeschränkung gibt, kamen heute alle 5 Legionäre zum Einsatz. Angetrieben von einem heute sehr gut aufgelegten Luiz Henrique wurden die Gäste aus Salzburg förmlich in der eigenen Hälfte eingeschnürt.

"Die Fans sind schuld ..."

iceman265... das bekam ein Freund von mir heute zu hören als er mit dem LASK Sekretariat telefoniert hat. Worum ging es? Nun, dafür muss ich ein wenig weiter ausholen.

LASK überrollt Klagenfurt

Das Duell zweier Titelaspiranten endete mit einem klaren Sieg für die Heimmannschaft. Der LASK zerlegte die Gäste aus Klagenfurt bei der "Heim"Premiere in Schwanenstadt nach allen Regeln der Kunst und ging am Ende als klarer 4:0 Sieger vom Feld.

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