Mit neuer Wäsch‘ in den Europacup

 

Zwei Tage vor dem letzten Heimspiel präsentierte der LASK heute die Dress, mit der er in der kommenden Saison auf Punktejagd gehen will: Sie kommt wie erwartet in drei verschiedenen Ausführungen. Eine weiß-schwarze Heimdress (mit gelben Ärmeln), eine komplett schwarz-weiße Auswärtsdress und ein rot-schwarzes Ausweichdress. Die Längsstreifen sind allerdings schmäler und erinnern Nostalgiker an die schönen Spitz-Dressen in den Neunzigern. Doch die Streifen sind nicht das Einzige, was an die Dressen von damals erinnert. Wie in den Neunzigern schmückt ein edler Kragen das neue Trikot. Mit dieser Ausstattung braucht sich der LASK auf dem internationalen Parkett sicher nicht zu verstecken. Den ersten Praxistest muss der feine schwarz-weiße Zwirn bereits dieses Wochenende bestehen: Gegen den WAC werden die LASKler in der neuen Dress antreten. Und alle Fans, denen das Trikot besonders gut gefällt, können sich schon bald für den Sommer einkleiden: Im Fanshop werden die druckfrischen Trikots „im Laufe der nächsten Tage“ (Zitat: Pressekonferenz) erhältlich sein.

Dauerkarten ab Sonntag erhältlich

Neben der neuen Dress sind ab Sonntag auch die ersten Dauerkarten für die Saison 2018/19 am Stadion erhältlich. Die Dauerkarten kosten zwischen 150 € (Stehplatz) und 215 € (Sitzplatz). Die sogenannte „Fancard“ wird es in der nächsten Saison auch wieder zu kaufen geben. Zusätzlich zur Dauerkarte erhalten Fancard-Besitzer 10 % Rabatt im Fanshop sowie das exklusive rot-schwarze Ausweichdress. Auch die Fancard-Preise bleiben unverändert: 190,80€ für den Stehplatz, 250 € für den Sitzplatz. Sowohl Dauerkarte als auch Fancard bringen neben dem Eintritt bei allen Liga-Spielen des LASK auch andere Vorteile mit sich: Wie schon in der abgelaufenen Saison wird es bei Topspielen und den Europa League-Partien einen geschlossenen Vorverkauf geben. Während dieses Vorverkaufs können sich ausschließlich Dauerkarten-Besitzer Tickets sichern. Wer sichergehen will, dass er kein Topspiel versäumt, sollte also unbedingt zur Dauerkarte greifen! Nach dem Heimspiel gegen den WAC wird der Dauerkarten-Verkauf allerdings kurz pausieren, die nächste Chance gibt es dann ab 29. Mai in der Geschäftsstelle des LASK, direkt am Waldstadion.

Gartler als Kapitän, Pogatetz-Verlängerung fast fix

Cheftrainer Oliver Glasner beschäftigt sich eher mit dem kommenden Gegner als mit der Dress und den Dauerkarten: „Der WAC wird sehr robust auftreten und aus einer kompakten Defensive heraus versuchen, schnell in die Spitze zu spielen. Wir werden gute Ideen brauchen, um ihre Sechserkette zu durchbrechen.“ Da die Mannschaft solche Gegner aber mittlerweile gewohnt sei, ist Glasner zuversichtlich, dass es morgen einen Sieg zum Abschluss der Heimspiele gibt. An die Fans hat der Trainer einen besonderen Apell: „Ich fordere alle LASK-Fans auf, ins Stadion zu kommen. Das hat sich die Mannschaft nach dieser Saison verdient - gemeinsam können wir morgen diese erfolgreiche Spielzeit feiern!“ Neben den Langzeitverletzten muss Glasner bei der Aufstellung auch auf Emanuel Pogatetz und Peter Michorl verzichten, die beide gesperrt sind. Pogatetz wird dafür in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich wieder für den LASK auflaufen. Man könne vom Verbleib des Routiniers ausgehen, so Pressesprecher Georg Hochedlinger.

 

Für Rene Gartler wird das Spiel gegen den WAC ein ganz besonderes: Nach über 100 Spielen und fast 50 Toren für den LASK wird er am Sonntag ein letztes Mal vor heimischer Kulisse in Schwarz-Weiß auftreten. Besonders in der zweiten Liga war Gartler ein unumstrittener Stammspieler und hatte einen großen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga. Aus diesem Grund wird er gegen den WAC als Kapitän auflaufen. „Er war drei Jahre Teil dieser Mannschaft, das hat er sich wirklich verdient.“, so Cheftrainer Glasner. Dem 32-Jährigen fällt der Abschied nicht ganz leicht: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in der Mannschaft wohlfühle und hier drei hervorragende Jahre erlebt habe. Als ich gekommen bin, war mein Ziel der Aufstieg und dass sich der LASK für einen internationalen Bewerb qualifiziert. Das ist jetzt gelungen, und ich durfte meinen Teil dazu beitragen.“ Nun liegt es also an den Fans, unsere Nummer Sieben am Sonntag gebührend zu verabschieden.

 

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