Die große "seit1908.at" Analyse - Teil 3: Der Angriff

In den letzten beiden Tagen haben wir einen Blick auf die Verteidigung und auf das Mittelfeld unserer Schwarzweißen geworfen. Heute geht es um die Abteilung ATTACKE - den Sturm. Wenn man genau schaut, merkt man, dass unsere Sturmabteilung eher klein ist, noch dazu nach dem Abgang von Templ. Dies ist natürlich der taktischen Ausrichtung geschuldet. Wer immer nur mit einem Stürmer spielt, der braucht nicht "10" im Kader. Deswegen war sie klein, aber fein. Morgen gibt es dann noch einen letzten Rückblick auf die Leistungen abseits des Rasens. (Trainer, "Freunde", Fans und "seit1908.at")
 
 
Sturm:
 
Radovan Vujanovic: Was soll man zu „Radogoal“ noch sagen. Er ist im Sturm unsere Lebensversicherung. Doch er zeigte zum Saisonende noch eine andere Seite. Als Florian Templ in die Startformation rutschte, wurde Vujanovic ins offensive Mittelfeld zurückgezogen,  eine Position die er auch schon in Deutschland gespielt hatte. Und  er machte seine Sache sehr gut. Wenn auch die Treffsicherheit darunter gelitten hat. (Nur EIN TOR in den letzten 11 Spielen). Er stellte sich am Rasen voll in den Dienst der Mannschaft und schuf so auch Räume für die Mitspieler. Mit 13 Volltreffern ist er zum dritten Mal in Folge der Toptorjäger des LASK und ist mit mittlerweile 80 Toren zum Toptorjäger in der Geschichte der „Neuzeit“ des LASK mutiert. Uns stellt sich aber die Frage, wird Vujanovic in das neue System passen? Schon unter Hiden wurde Vujanovic des Öfteren ausgewechselt : schiere Majestätsbeleidung. Sowas wäre unter Daxbacher nicht „passiert“. Er ist ein Stürmer der „alten Prägung“ – ein Strafraumstürmer. Unter Oliver Glasner wird wohl ein anderer Stil gespielt werden: mit viel Laufarbeit und permanten Pressing. Wohl eher was für Templ als für Vujanovic und deshalb wir nach dem Abgang von Templ hier wohl auch gehandelt werden. Auf jeden Fall hat er noch ein Jahr Vertrag, wir werden ihn also in der neuen Saison in unseren Farben sehen. Ob er allerdings in der Startformation stehen, oder nur mehr als Joker kommen wird, das ist eine Frage, die sich nicht nur Oliver Glasner stellen wird müssen.
(3053 Minuten / 34 % Zweikampfquote 149 zu 279 / 78 Torschüsse - 37 aufs Tor, 41 neben das Tor / 13 Tore / 6 Assist / 38 Torschußvorlagen / 56 Abseitsstellungen)
 
seit1908.at Note: 2 – 3
 
Fabiano (30.06.2016): Fabiano zählt zu den vielseitigen Spielern im Kader und das zeigte er auch in dieser Saison. Er kam im Sturm, offensiven und defensiven Mittelfeld zum Zug und das macht ihn zum unverzichtbaren Spieler im LASK Kader.  Denn, egal wo man ihn hinstellte, er  bringt dort gewohnt gute Leistungen. Im Frühjahr allerdings nicht mehr als befriedigend - wenn man mit seinen bisherigen Leistungen im LASK Dress vergleicht.  Vor allem mit dem Tore schießen sah es im Frühjahr ganz düster aus. Mit 6 Volltreffern ist er zwar zweitbester Torschütze des LASK, diese hat er aber alle im Herbst erzielt. Im Frühjahr reichte es zu nur einer Torvorlage. Am Ende der Saison brach er sich noch dazu den Mittelfuß und wird noch ein paar Wochen ausfallen. Ob er zum Trainingsbeginn fit sein wird, steht noch nicht fest. In der letzten Pressekonferenz der Saison wurde von Siegmund Gruber bekannt gegeben das die Vereinsseitige Option auf eine Vertragsverlängerung gezogen wird. 
(2882 Minuten / 52 % Zweikampfquote 234 zu 212 / 38 Torschüsse - 19 aufs Tor, 19 neben das Tor / 6 Tore / 3 Assist / 28 Torschußvorlagen / 80 % Passquote - 1421 Pässe)
 
seit1908. Note: 3
 
Florian Templ (30.06.2015): Zu Beginn der Rückrunde war sein Stammplatz die Bank. Maximal am Ende der Partie, wenn die Brechstange rausgeholt wird, wurde der St. Mariener eingewechselt. Unter Karl Daxbacher hatte er so nicht wirklich eine Chance seine Torgefahr zu zeigen. Erst mit dem Wechsel zu Martin Hiden wurden die Karten im Sturm etwas neu gemischt. Und Templ zahlte das Vertrauen mit Toren zurück. Sein Startelf Debut gab er gegen St. Pölten, wo er gleich zum Matchwinner wurde. In den darauffolgenden Partien gegen Lustenau und Mattersburg konnte er sich auch in die Scorerliste eintragen. Nach diesem Minilauf war es aber auch leider wieder vorbei mit der Treffsicherheit. Dennoch kämpft er vorne als Sturmtank um jeden Ball, presst von Beginn an und bringt so die Verteidiger unter Druck. Er hätte, mit seinem Einsatzwillen, ein wichtiger Spieler für den LASK werden können. Leider wurde am Dienstag sein Wechsel in die Bundesliga bekannt gegeben. Welcher Verein es werden wird, ist noch nicht klar. Gerüchteweise wird sein neuer Arbeitgeber im Burgenland beheimatet sein
(1029 Minuten / 48 % Zweikampfquote 141 zu 155 / 26 Torschüsse - 10 aufs Tor, 16 neben das Tor / 4 Tore / 1 Assist / 14 Torschußvorlagen / 4 Abseitsstellungen)
 
seit1908.at Note: 3
 
Martin Harrer (30.06.2015 - 91 Minuten gespielt) und Tobias Pellegrini (68 Minuten): Zu kurz eingesetzt, wobei zumindest bei Pellegrini die Hoffnung besteht, dass er in der neuen Saison zu mehr Einsatzzeit kommt. Das „Missverständnis“ Martin Harrer ist, nach 92 Minuten zum Ende der Saison, wieder beendet worden. 
 
 
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