Wer ist Alexander Riemann?

Wer ist Alexander Riemann?

 

Am Transfermarkt gefiel sich der LASK heuer in der Zuschauerrolle. Ganz nach der Devise „Never change a winning team“ bekam die Mannschaft die Gelegenheit, weiter zusammen zu wachsen und sich in aller Ruhe auf den Endspurt zum Aufstieg vorzubereiten.

Lediglich ein Neuzugang wurde verbucht: Alexander Riemann, von Alexander Friedl als Gelegenheitskauf bezeichnet, der die Mannschaft weiter verstärken wird.

Aufmerksamen Beobachtern der LASK-Spiele ist Riemann spätestens seit dem 3. August 2015 ein Begriff. Damals erzielte er den zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich im Spiel beim FC Wacker Innsbruck, freilich noch gegen den LASK. Wirklich weh getan hat uns das Tor aber nicht, denn Dovedan konnte noch den Siegestreffer erzielen. Etwas gut zu machen hat Riemann bei uns also nicht. Trotzdem kann er heuer entscheidendes zum Aufstieg beitragen.

 

Jugendmeister und Nationalspieler

 

Der 24 jährige Bayer aus Mühldorf am Inn feierte schon früh in seiner Karriere einen großen Erfolg: 2009 erzielte er im Halbfinale der B-Junioren Meisterschaft 2 Tore gegen Borussia Mönchengladbach und ebnete seiner Mannschaft, der U17 des VfB Stuttgart, den Aufstieg ins Finale. Da er dabei auch die Gelb-Rote Karte kassierte, verpasste er leider den Finalsieg gegen den FC Bayern.

Im Jahr darauf konnte er mit der U19 des VfB Stuttgart immerhin bis ins Halbfinale der A-Junioren Meisterschaft vordringen. Teamkollege war damals ein gewisser Raphael Holzhauser, der mittlerweile für Austria Wien auf Punktejagd geht. Im selben Jahr hatte Riemann auch seinen ersten Einsatz für die Stuttgart-Amateure.


Auch auf Einsätze im deutschen Jugendnationalteam kann unser äußerst talentierter Neuzugang zurückblicken. Bemerkenswert dabei ist, dass er sein Debüt für die U17 ausgerechnet gegen Österreich gab. Österreich feierte damals einen 1:0 Sieg durch den jungen David Alaba, prominenter Teamkollege von Riemann war Marc-Andre ter Stegen. Von der U17 bis zur U19 absolvierte Riemann sieben freundschaftliche Länderspiele und verpasste die Teilnahme an der U17 EM 2009 nur aufgrund einer Verletzung.

 

Verletzungen dürften leider auch der Grund sein, warum man ihn bisher noch nicht in einer der obersten Ligen gesehen hat. Seit seiner Leihe zum SV Sandhausen 2012 hatte Riemann keine verletzungsfreie Saison mehr und hat auch im vergangenen Herbst in Innsbruck 5 Spiele wegen muskulärer Probleme versäumt.
Doch jede Pechsträhne geht einmal zu Ende und mit dieser ist es hoffentlich jetzt vorbei. Denn wenn er fit bleibt, kann sich Alexander Riemann zu einer fixen Größe in der LASK-Offensive und zu einer Gefahr für alle gegnerischen Teams entwickeln.

 

Erfolg durch Konkurrenz

 

Seine Position ist die offensive Flanke, wobei er dank seiner Beidfüßigkeit flexibel einsetzbar ist. Diese Beschreibung trifft bereits auf so einige Spieler im LASK-Kader zu, was dafür spricht, dass Riemann gut in Oliver Glasners Konzept passt.

Die hohe Dichte auf dieser Position sollte für einen starken Konkurrenzkampf sorgen, der alle Beteiligten zu Höchstleistungen motiviert.

Und egal, ob sich da jetzt Riemann durchsetzt oder Mayer oder Imbongo oder Rep oder Kerhe oder Miesenböck oder ob einfach durchrotiert wird, eines ist spätestens nach diesem Transfer klar:

Wenn die Gegner am Ende ihrer Kräfte den Platzwart aufwärmen schicken, um noch ein letztes Aufgebot in der Hinterhand zu simulieren, dann kommt beim LASK ein gleichwertiger Vollprofi, frisch und munter auf den Platz und sorgt für die Entscheidung. Denn viel dichter kann ein Kader nicht sein.
In diesem Sinne wünschen wir Alexander Riemann beim LASK viel Erfolg, viele gelungene Flanken, spektakuläre Tore, wenige Verletzungen und vor allem am Ende der Saison den Aufstieg!

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