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I don’t care as long as you sing haben wir lange Zeit beim Einmarsch unserer Mannschaft auf der Linzer Gugl gehört. Dieser Beatsteaks Song verkörperte für mich im Titel die Grundessenz meines Fandaseins. Aber das war einmal. Die LASK Kurve singt nicht mehr. Wir haben keine Lust mehr. Selten ging ich so emotionslos in ein Fußballstadion als bei der 0:3 Meisterschaftsniederlage gegen die Rieder. Selten fühlte ich mich bereits vor Spielbeginn so leer wie an diesem Tag. Es ist die Gewissheit, dass egal welchen Spieler wir verpflichten oder ob wir den besten Trainer suchen, es wird sich nichts ändern.

 

Der LASK bewegt

iceman265

Der LASK bewegt die Fans im eigenen Lager. Letzte Woche Samstag ( 15.1.2011 ) fand das erste Testspiel des Letzten der Bundesliga statt. Der Mannschaft die während des gesamten Herbstes eine mehr als klägliche Leistung bot. Es war ein wunderschöner Wintertag mit Plus-Temperaturen und wolkenlosem Himmel. Eigentlich ein perfekter Tag für einen Familienausflug, einen Spaziergang, für Skifahren etc … aber sicher nicht um es auf einem Fußballplatz bzw. Trainingsplatz zu verbringen. Und dennoch kamen an die 400 Zuschauer zu diesem Friendly gegen eine Regionalligamannschaft. Es gibt wohl nicht viele Vereine in Österreich die so viele Zuschauer zu einem Testspiel am eigenen Trainingsplatz bewegen können. Noch dazu nach der oben genannten Leistung der Hinrunde.

Die Ruhe vor dem Sturm?

Der Monat Jänner soll für den LASK ein richtungsweisender Monat werden. Die sportliche Abteilung hat zur Zeit alle Hände voll zu tun. Neben Neuverpflichtungen gilt es der Mannschaft wieder neues Leben einzuhauchen. Der LASK bereitet sich unter der Führung des neuen Trainers Georg Zellhofer, samt Testspieleren in der Türkei auf die schwierige Rückrunde vor. Fernab dem sportlichen Bereich kehrt aber nach turbolenten Wochen im Dezember 2010, wieder Ruhe im Verein ein. Präsident Reichel wird es freuen.

Der ganz normale Wahnsinn

iceman265

Zwei Tage vor dem „Schicksalsspiel“ hat es schon begonnen. Dieses Gefühl, dieses Kribbeln im ganzen Körper. Es war eine Anspannung zu fühlen, die du nur vor richtigen Endspielen hast. Für deine Mannschaft gibt es heuer im Frühjahr eigentlich nur Endspiele. Aber dieses Spiel in zwei Tagen ist ein ganz besonderes. Es geht gegen die einzige Mannschaft die noch in Reichweite deines Vereins ist. Dieses Match gilt es zu gewinnen, sonst ist schon eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf gefallen. Ein Abstieg der mehr als unnötig wäre und der deshalb ganz besonders weh tun würde.

Aus dem Tal der Tränen

Wie kann man sich als LASK-Fan das Alles noch antun? Eine berechtigte Frage. Ich weiß die Antwort selbst nicht genau. Der LASK hat bei weitem jegliche Scheinkraft verloren. Von Identifikation zu sprechen wäre wohl in etwa so als würde Dominic Heinzl plötzlich über interessante Themen berichten. Also unmöglich! Als Fan dieses Vereins muss man schon von einem gewissen Klescher betroffen sein um die Motivation zu finden in die Stadien Österreichs zu fahren um die Mannschaft zu unterstützen. Allein der Gedanke wie der LASK "damals" war und (ohne Reichel) zukünftig wohl sein könnte, hält die meisten Fans - trotz ständiger Kopfnüsse durch das wahr-gewordene LASK-Chaos - noch im schwarz-weissen Gewand.

In Bausch und Bogen

Die bittere Erkenntnis der samstägigen Auftaktpleite unseres LASK, ist eigentlich eine positive Nachricht für den österreichischen Fußball. War es vielleicht vor einigen Jahren noch möglich mit last-minute Billigtransfers ballesterisches Kleingeld zu machen, sind diese Zeiten längst vorbei. Wenn einem der Fußball im Land am Herzen liegt, muss man diese Qualitätssteigerung der Liga mit Freude sehen – auch wenn es uns Schwarz-Weißen natürlich weh tut. Vom LASK als „Großeinkäufer der Liga“ war desöfteren in der Winterpause zu lesen.

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