Christoph Froschauer

Christoph Froschauer

Gebt euch einen Ruck

Erneut hat uns ein Gastkommentar erreicht:

Die Geschichte der Übernahme durch die FdL findet immer wieder seinen Platz in diversen Berichten wenn es um die derzeitigen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolge des LASK geht. Und das auch völlig zu Recht. Die damalige Übernahme gilt als Startschuss zu der erfolgreichsten Epoche der Vereinsgeschichte.

Der Vizemeistertitel, die erneute Qualifikation für den Europacup und ein breites wirtschaftliches Fundament. Das hat man jedem einzelnen Freund des LASK zu verdanken und insbesondere unserem Präsidenten Siegmund Gruber.

Dass jedoch nicht alles was Gold ist glänzt, beweisen die letzten Wochen und auch Monate. Waren es in der Vergangenheit kleine Fehltritte wie zum Beispiel ein Testspiel bei dem auch Dauerkartenbesitzer zahlen mussten (der LASK reagierte auf die Kritik) oder gelbe Ärmel auf den Heimdressen, so scheinen die zuletzt gesetzten Handlungen ein Ausloten der Grenzen zu sein.

Ich möchte dieses Thema nicht noch einmal zur Gänze durchkauen und bin als Außenstehender vielmehr darum bemüht Lösungsvorschläge zu liefern.

Mir ist auch durchaus bewusst, dass meine geschriebenen Worte zu keinem wundersamen Liebescomeback zwischen Verein und aktiver Fanszene beitragen werden, dennoch soll dieser Text für beide Seiten ein Denkanstoß sein. Ob man sich diesen zu Herzen nimmt oder nicht, bleibt den handelnden Personen überlassen.

Es wäre auf jeden Fall schade, würde man auf Grund des eigenen Stolzes in der erfolgreichsten Zeit der letzten 50 Jahre interne Grabenkämpfe nicht bei Seite legen können und so auch den sportlichen Erfolg aufs Spiel setzen. Schließlich hat Unruhe noch keinem Verein zu sportlichen Höhenflügen verholfen. Und ohne sportlichen Erfolg verschwindet auch das rosa schneller als uns lieb ist. Ja, das meine ich ernst, Partner wie BWT sind unabdingbar, wenn es um das Erreichen der sportlichen Ziele geht.

Um was es nun aber wirklich ankommt ist es wie der Verein mit solchen Thematiken umgeht. In erster Linie zählt es jetzt den Weg aus diesem schon zum Teil vergifteten Verhältnis zwischen Vereinsführung und Fans zu finden.

Es geht hier nicht um persönliche Eitelkeiten, es geht uns allen um den LASK. Um das Wohl des Klubs und um Nichts anderes. Doch wie sieht der erfolgreiche Weg des LASK aus? Es ist mit Sicherheit ein Scheideweg an dem man sich derzeit befindet, der durchaus gewisse Risiken mit sich bringt. Gibt es von beiden Seiten kein Einlenken, wird das Lebenswerk unseres Präsidenten zu bröckeln beginnen, daran hege ich keinen Zweifel.

Umso wichtiger wird sein, wie man in Zukunft untereinander kommuniziert. Weiters wird abzuwarten sein wie gut der Spagat zwischen Befriedigung der Interessen der Sponsoren und dem Hochhalten der für Fans wichtigen Werte gelingt.

Um nun schnellstmöglich wieder ins Reine zu kommen, sollten beide Seiten einen Schritt aufeinander zu machen. Es wäre schön, wenn hier von Vereinsseite der erste Schritt erfolgt. Eine Entschuldigung für provokante Gesten des Präsidenten würde hier wohl schon mal die Stimmung etwas lockern und ein erstes Signal in Richtung Fans senden.

Fortführend sollte die Fanszene, welche dem Verein bereits vor Wochen ein komplettes Konzept mit für sie allen wichtigen Werten vorgelegt hat, noch einmal kompakt alle Punkte auf den Tisch bringen.

Dass man deswegen jetzt von Seiten des LASK nicht das Projekt Juniors OÖ zu Grabe tragen wird oder einen Thomas Gebauer zurück nach Ried schickt, sollte den Fans aber auch bewusst sein.

Um eine Parallele zum Klima zu ziehen. Die Stimmung wird heißer und es ist fünf vor zwölf. Wird hier nicht schnellstmöglich gehandelt, gibt es irgendwann kein Zurück mehr. Und wer weiß, vielleicht hilft ja auch einfach ein bereinigendes Gewitter, bei dem beide Seiten auf den Tisch klopfen.

Ein gut gemeinter Rat meinerseits: direkte Kommunikation ist der einzige Weg zum Erfolg. Mit öffentlichen Bekundungen zu diesem Thema wird man nur weiter Öl ins Feuer gießen und einen Schulterschluss zwischen Klub und Fans in weite Ferne rücken.

Gebt euch einen Ruck, handelt wie erwachsenen Menschen und setzt euch an einen Tisch. Alles andere wäre „Orsch“!

Spielerbewertung LASK : St. Pölten

Und wie immer bei Heimspielen geht es hier zu unserer Bewertung:

 

Pavao Pervan - Note 8: Hatte zwar wie immer praktisch nichts zu tun, bei den wenigen Gelegenheiten der Gäste hielt er ganz stark.

Reinhold Ranftl - Note 6: Kompromisslos, ein sicherer Hintermann, setzte aber sonst keine Akzente.

Christian Ramsebner - Note 7: Hervorragend im Zweikampf, gut organisierte Abwehr, ein sicherer Rückhalt.

Florian Luckeneder - Note 7: Wie, wenn er immer spielen würde. Er putzte manche Fehler seiner Vorderleute aus und stand perfekt.

Harun Erbek - Note 6: Er schaltete sich oft in den Angriff ein, fehlte aber dann öfters hinten.

Manuel Kerhe - Note 6: Dieses Mal war er nicht so stark. Aber trotzdem immer wieder ein Unruheherd für die St. Pöltner.

Thomas Hinum - Note 7: Dieses Mal gelang ihm nicht alles. Schade, dass seine Chance im letzten Moment abgeblockt wurde.

Mario Reiter - Note 5: Sein bisher schlechtestes LASK-Spiel. Was aber nichts heißt, denn er war immer noch gut. Beim nächsten Mal wird es wieder besser.

Nikola Dovedan - Note 7: Ständiger Unruheherd, bissig. Hervorragender Assist zum 1:0.

Thomas Fröschl - Note 6: Beschäftigte immer wieder die Abwehr der St. Pöltner bekam aber wenig brauchbare Bälle.

René Gartler - Note 7: Er war fast überall zu finden, beschäftigte die Abwehr und schoss ein wunderbares Tor.

Peter Michorl - Note 6: Er stabilierte das Mittelfeld.

Christopher Drazan - Note 7: Seine Einwechslung brachte wieder frischen Schwung ins LASK-Werk.

Almoez Abdulla: Zu kurz eingesetzt

 

Spielerbewertung LASK : Austria Klagenfurt

Das Spiel gegen Austria Klagenfurt ist geschlagen. Trotz 34° im Schatten konnte man dem Spiel des LASK nicht anmerken. Hier zu unserer Bewertung:

 

Pavao Pervan - Note 6: Wie schon sehr oft ohne Beschäftigung, aber immer ein sicherer Rückhalt.

Reinhold Ranftl - Note 6 : Er ließ nichts anbrennen und zeigte eine solide Leistung.

Christian Ramsebner - Note 7: Sowohl defensiv als auch offensiv eine sehr gute Leistung. Sein sehenswerter Schuss in der 1. Halbzeit hätte sich ein Tor verdient.

Ione Cabrera - Note 7: Für seine eigentliche Aufgabe als Abwehrchef war er beschäftigungslos. Nach vorne lief dafür umso mehr. Bei seiner Torchance hätte er sich mehr Zeit nehmen sollen. Aber leicht gesagt.

Maximilian Ullmann - Note 6: Auch der vierte im Abwehrbund war in der Defensive nicht gefordert und konnte sich so immer wieder in den Angriff einschalten.

Manuel Kerhe - Note Note 7: Immer anspielbar, stetiger Zug zum Tor. Die Abwehr der Klagenfurter hatte seine liebe Not mit ihm.

Thomas Hinum -  Note 9: Er spielte so, als ob er nie weg gewesen wäre.

Mario Reiter - Note 9: Rackert und kämpft um jeden Ball. Die Klagenfurter waren völlig überfordert mit ihm.

Christopher Drazan - Note 8: War immer anspielbar, wich oft auch auf die rechte Seite aus.

Thomas Fröschl - Note 7: Er bemüht sich aber es gelang noch nicht alles. Das Tor ist gelungen, jetzt gehts aufwärts.

René Gartler - Note 6: Er kämpft und rackert, wirkt aber manches Mal noch wie ein Fremdkörper. Das liegt aber sicher auch daran, dass er sehr genau gedeckt wird.

Nikola Dovedan - Note 8: Er brachte neuen Schwung in unser Angriffsspiel. Der verschossene Elfer war Gott sei Dank nicht entscheidend.

Peter Michorl und Felix Luckeneder - zu kurz eingesetzt.

Spielerbewertung LASK : FAC

Dieses Jahr möchten wir Euch ein neues Service bieten. Eine Spielerbewertung aus unserer Sicht. Das Bewertungsschema reicht von 1 (Totalversager) bis zu 10 (Weltklasse).

Viel Spaß!

 

Pavao Pervan - Note 5: Er hatte nicht wirklich etwas zu tun, beim Gegentor trifft ihn keine Schuld.

Reinhold Ranftl - Note 7: Hervorragende erste Halbzeit, in der zweiten Halbzeit war von ihm nicht mehr so viel zu sehen.

Christian Ramsebner - Note 6: Solide Leistung in der Innenverteidigung. Allerdings schoss er den Ball manches Mal einfach nur weg, obwohl die Zeit für einen Pass da war.

Felix Luckeneder - Note 6: Auch er bot eine tadellose Leistung in der Innenverteidigung.

Maximilian Ullmann - Note 6: Er ließ auf seiner Seite nichts anbrennen und schaltete sich immer wieder in den Angriff ein.

Manuel Kerhe - Note 8: In der ersten Halbzeit war er ständig anspielbar und bereitete den FAC-Spielern sichtlich Kopfweh. Seine Leistung krönte er mit zwei Toren. In der 2. Halbzeit war er aber eher unauffällig.

Dogan Erdogan - Note 8: Immer wieder anspielbar, erkämpfte sich viele Bälle, rackerte und ein Traumpass zum 1:0. Starkes Debüt!

Mario Reiter - Note 7: Er war wohl der, der aus meiner Sicht immer um den Ball kämpfte. War ständig am Gegner und verleitete sie zum Fehler.

Christopher Drazan - Note 6: Über seine Seite lief nicht so viel. Aber wenn er eingesetzt wurde, dann sorgte er immer für Gefahr. Auffallend für mich: Er half dieses Mal auch hinten aus.

Nikola Dovedan - Note 5: Wie immer sehr bemüht, aber heute klappte nicht so viel. Sein Kopfball in der 73. Minute hätte sich aber ein Tor verdient gehabt.

René Gartler - Note 5: Er bemühte sich, war oft anspielbar, bekam aber wenig brauchbare Bälle. Bezeichnend der "Pass" von Rantl, der im wahrsten Sinn umwerfend war.

Thomas Fröschl  - Note 4: Bemüht, bekam aber keine brauchbaren Bälle.

Sebastian Schröger und Peter Michorl: Zu kurz eingesetzt.

Pressekonferenz nach dem dem Spiel gegen St. Pölten

Ich bin enttäuscht!

 

Bei der Pressekonferenz nach dem gestrigen Spiel gegen St. Pölten zeigte sich LASK-Trainer Karl Daxbacher alles andere als begeistert.

„Das einzige das o.k. war, war der Ballbesitz“, so der Trainer. „Ansonsten gab es zu viele Einzelaktionen. Die Spieler liefen zu viel mit dem Ball. St. Pölten ist sehr gut gestanden. Heute wurde das Spiel vom Herbst widergespiegelt.“ Außerdem sprach Daxbacher auch die schlechte Rasenqualität an.

St. Pölten Trainer Steiner wollte das Spiel nicht überbewerten. „Es war ein typisches Auftaktspiel“.

Im Fokus: Stefan Savic

Große Hoffnungen setzten wir auf unsere zwei Neuerwerbungen Martin Harrer und Stefan Savic. Nachdem Harrer krankheitsbedingt ausfiel, schauten wir dieses Mal unserer Nummer 23, Stefan Savic, genauer auf die Beine. Wie wir ihn bei seinem Debüt in der schwarz weißen Dress erlebten lest ihr hier.

Pressekonferenz zum Frühjahrsbeginn

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Am 16. Februar lud der LASK zur Pressekonferenz. Vorstand Finanzen Siegmund Gruber, Cheftrainer Karl Daxbacher, Kapitän Mario Hieblinger, der Neuzugang Assim Madibo und Nachwuchsspieler Denny Schmid stellten sich den Medienvertretern.

Unser Trainer blickte kurz auf beide Trainingslager zurück, wobei er nochmals die Zeit in Katar als Weltklasse heraushob. Der Blick geht aber schon in die Zukunft. Im letzten Vorbereitungsspiel gegen Bratislava und im kommenden Spiel am Freitag gegen Senica geht es schon um die perfekte Meisterschaftsprobe. Der Trainings- und Testspielrhythmus hat sich schon aufden Meisterschaftsbetrieb eingependelt.

Unser Kapitän Mario Hieblinger laboriert leider immer noch an der Verletzung die er im Vorbereitungsspiel gegen den FC Arsenal Tula erlitten hat. Momentan hofft er darauf, dass er bald wieder ins Trainig einsteigen darf.

Der Neuzugang Assim Madibo stellt sich kurz vor. Karl Daxbacher lobt ihn als kämpferischen und aggressiven 6er. Vorläufig dient er als Ergänzungsspieler.

Am heutigen Tag kam auch unser Nachwuchsspieler Denny Schmid aus dem Trainigslager zurück und berichtet begeistert von den Trainingsmöglichkeiten in Katar.

Zum Abschluss bittet Siegmund Gruber die Fans noch einmal: Kommt zum Spiel gegen St. Pölten!

Ein Sieg zum Abschluss des Trainingslager

Zum Abschluss ein Sieg: LASK besiegt Al Shahaniya

Das letzte Testspiel im Trainingslager in Katar bestritt der LASK am Dienstag gegen den katarischen Stars-League-Verein Al Shahaniya. Bereits ab der ersten ab der ersten Minute zeigte die Daxbacher-Elf, dass man dieses Spiel gewinnen wollte. Die Schwarz-Weißen drückten der Partie früh den Stempel auf und dominierten die Partie. Diese Dominanz machte sich bezahlt: Nach einem wunderschönen Zuspiel von Stefan Savic ist es Nikola Dovedan, der das 1:0 besorgt (30.). Nur acht Minuten später ist es Radovan Vujanovic, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze zum 2:0 ins Kreuzeck zirkelt. Wie schon in den beiden bisherigen Testspielen, wechselte Coach Daxbacher auch diesmal die gesamte Mannschaft aus. In der 49. Minute konnte Florian Templ nach einem Ullmann–Zuspiel sein drittes Tor im dritten Spiel erzielen. Wieder ist es ein Zuspiel vom jungen Maximilian Ullmann, welches das 4:0 durch Markus Hammerer, der erstmals nach seiner langen Verletzung wieder traf, einläutet (55.). Den letzten Treffer an diesem torreichen Abend erzielte Thomas Hinum per Nachschuss (81.). Den 6:0-Endstand besorgte kurz vor Schlusspfiff abermals Florian Templ, der den Ball nach Takougnadi-Zuspiel aus kurzer ins Netz beförderte (90.)

Statements zum Spiel
Karl Daxbacher (Trainer LASK Linz):
„Heute haben wir ein Spiel mit einigen schönen Kombinationen und viel Spielfreude gesehen. Beide Garnituren unseres Teams haben gute Leistungen abgerufen, auch wenn der Gegner nicht allzu stark war, können wir mit dieser Leistung auf jeden Fall zufrieden sein.“

Mario Hieblinger (LASK Linz):
„Wir haben besser gespielt als in den letzten Spielen, waren spritziger, ballsicherer und haben gut kombiniert. Es gibt in einigen Bereichen, wie unserem Pressing, sicher noch Steigerungsmöglichkeiten, aber in Summe war es ein guter Test, wo wir auch die Tore gemacht haben.“

Infos zum Spiel
13. Jänner 2015, 18:30 Uhr (16:30 Uhr MEZ): Al Shahaniya – LASK Linz 0:6 (0:2)
Tore LASK: Dovedan (30.), Vujanovic (38.), Templ (49./90.), Hammerer (55.), Hinum (81.)
Aufstellung LASK 1. Halbzeit:
Pervan; Kerschbaumer, Neuhold, Hieblinger, Erbek; Madibo; Kogler, Fabiano, Savic,
Dovedan; Vujanovic.
Aufstellung LASK 2. Halbzeit:
Schmid; Barry, Luckeneder, Hager; Takougnadi, Hinum, Grgic, Öbster, Ullmann;
Hammerer, Templ.

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