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Pressekonferenz zum Spiel gegen Rapid

Wie jedes Mal gab es vor einem Heimspiel eine PK von Oliver Glasner. Hier die wichtigsten Infos.
 
- Glasner ist guter Dinge. Er wusste nicht, dass der 3. gegen den 4. spielt, ihn interessiert die Tabelle derzeit nicht
Glasner sieht beim Spiel mit dem Ball klare Aufwärtstendenzen. Schon seit dem St. Pölten Spiel.
- Den Schlüssel zum Erfolg sieht Glasner in einem selbstbewussten Auftreten. Man sollte 1 vs 1 Situationen möglichst vermeiden und da appelliert er an die Mannschaft, dass man die Defensivspieler nicht hängen lässt.
- Erdogan wird noch 2-3 Wochen brauchen bis er wieder einsatzbereit ist. Er war dennoch beim türkischen U21 Team und hat sich dort medizinisch behandeln lassen.
- Das Testspiel gegen Liefering war aus sportlicher Sicht gut und wichtig.
- Joao Victor darf auch keine Testspiele bestreiten, da kam der Bescheid. Ist aber eh hinfällig. Die zwei Wochen überlebt man jetzt auch noch. Der Trainingseindruck ist aber sehr positiv. Er ist ein positiver, quirliger Typ. Man darf sich aber nicht erwarten dass er nach der Spielerlaubnis sofort 90 min spielen kann. Er benötigt noch Zeit und die Geduld fordert Glasner ein. Seine Leistungen darf man erst im Frühjahr beurteilen.
- Einlass zum Spiel wird 1,5 h vor Spielbeginn sein, um rechtzeitige Anreise wird gebeten.

Generalversammlung 2017

Der Obmann eröffnete die GV um 19:08. Danach wurde 30 Minuten gewartet,  bis die GV beschlussfähig war und die Tagesordnung mit Punkt 1 begonnen werden konnte.
 
1. Begrüßung durch den Obmann
2. Bericht des Obmanns
3. Bericht des Schriftführers (wird vom Obmann verlesen)
4. Bericht des Kassiers
5. Entlastung des Vorstands
6. Neuwahl des Vorstands
7. Allfälliges
 
Bericht des Obmanns
- Neue Homepage ist in Arbeit, wann sie online geht konnte nicht beantwortet werden
- Magazin ist in Arbeit, Erscheinungstermin ist zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft.
- Wieviel Zugriffe es auf der Homepage etc. gibt konnte nicht geklärt werden, allerdings gab es auf Facebook mit dem „Pavao beim beim Team“ Posting einen neuen Rekord von über 1000 [x]gefällt mir
- Bis auf Kitzbühel gab es bei jedem Spiel einen Live Ticker insgesamt gab es 150 Berichte/Liveticker, Blogs, Galerien, etc … in diesem Jahr. Und das obwohl, aufgrund der riesen Konkurrenz der Profis in den Medien, auf Vor – und Spielberichte verzichtet wird.
- Nachwuchsberichte wie immer Top
- Fotogalerien von Julian Grander hervorragend 
- Der Newsletter wird in Zukunft in Videoform erscheinen. Geplant ist, dass Harry Sonnberger und Christian Zeintl im Stadion das Video aufnehmen und es dann via Youtube, auch auf Facebook und der Homepage geteilt wird
- € 505,- wurden an den Nachwuchs in Sachspenden übergeben
- 153 Fotos in der Galerie bei „LASK Fans around the world“
- Fanvideos werden toll angenommen – werden auch in dieser Art bis Saisonende weitergeführt.
- Beim Heimspiel gegen Salzburg wird es die „SnlR Shirts“ zu kaufen geben. Insgesamt sind noch 33 Shirts da. Verkauf über die Landstrassler @ 9 Euro – Teilung 50:50
- Punschstand voll im Plan. Am 17.11. um 16:00. „Landstrassler“ machen Haube, wir die Häferl. Dazu wird es Arbeitsteilung geben.
- Häferldesign wurde bestätigt und die Bestellung von 100 Stück würde beschlossen
- Beim letzten Punschstand konnten € 1334,50 gespendet werden
- Dartturnier wird es auch natürlich wieder geben. Termin im Jänner wird noch geklärt
- Über Pervan wird es im neuen Ballesterer einen großen Bericht geben.
- Vorstellung der „Pervan – Nationalteam Dress“ Akion zugunsten der Herzkinder und des LASK Nachwuchses.  
- Im Jahr 2018 wird es eine Ausstellung zu „110 Jahre LASK“ geben. Hier werden „Spenden“ von Fans für die Ausstellung gesucht. Günther Waldhör wurde von den Verantwortlichen gebeten die Leitung zu übernehmen und hat dies auch angenommen. 
- „Unser“ Video PC wird den „Landstrasslern“ für Blockvideos zur Verfügung gestellt. Wird auch noch an den LASK kommuniziert, dass der PC an die „aktive“ Fanszene weiter gegeben wird.
 
Vereinsjahr September 2016 – September 2017 (Bericht des Kassiers)
Die genaueren Zahlen sind den Mitgliedern vorenthalten und wurden per Mail an diese verschickt.
 
Fazit:
Einnahmen, so wie Ausgaben um mehr als 50% gestiegen (Magazin)
Mitgliederanzahl + 3 zum Vorjahr => gleichbleibend
Zwar Minus im Vereinsjahr, dieses aber durchaus positiv => fast nur Spenden
(€ 505,- LASK Nachwuchs, € 110,- Derbychoreo, € 60,- Adi-Gedenkturnier)
Mitgliedsbeitrag bleibt bei € 19,08, zahlbar ab 17.11.2017 (Punschstand)
Newsletter 2017 bleibt aufrecht, unregelmäßig => Videonewsletter wird eingeführt
 
Danach wird der Vorstand entlastet.  Die Abrechnung des Kassiers wird von den Kassaprüfern  bestätigt und unterzeichnet.
Im Vorstand gibt es zwei neue Mitglieder. Da Christoph Zeppetzauer und Raphael Habringer nicht mehr im Bundesland sind und praktisch nicht mehr zu Treffen etc. kommen können, werden Günther Waldhör und Fabian Rudelstorfer als neuer Schriftführer bzw. Stellvertreter aufgestellt und gewählt. Der Obmann, sein Stellvertreter, der Kassier und sein Stellvertreter werden im Amt bestätigt.
 
Im letzten Teil der Sitzung erkläret Obmann Christian Zeintl, dass er nur mehr bis zu Ende der Saison als „aktiver“ Obmann zur Verfügung stehen wird.  Hauptgründe sind persönlicher Natur.  Er  habe seinen „Rücktritt“ schon bei dieser Sitzung bekannt gegeben, damit noch genügend Zeit bleibt, um einen Nachfolger zu suchen. Der Wunsch ist, dass bereits zur neuen Saison ein „Nachfolger“ fix ist. Dieser soll aber nicht von Zeintl, sondern vom Vorstand bestimmt werden. Zeintl wird sich hier völlig aus der Entscheidungsfindung heraus halten.  Er kann schon in der neuen Saison nicht mehr aktiv im Stadion auftreten. Sein Entschluss steht nach genauer Nachdenkphase fest. Da er aber nicht alles unvorbereitet zurücklasse wolle, habe er diesen Zeitpunkt als Termin seines Rücktrittes gewählt. 
 
Zum Ende wurde noch über das Stadionthema gesprochen. Perfekte Größe wäre eigentlich 10000 Zuschauer, erwartet wird aber ein Stadion mit 15.000 – 20.000 Zuschauern. Als Standort wird in Autobahnnähe bei Pichling erwartet. 
 
Die Sitzung wurde um 22:15 geschlossen.
 
Anwesend waren:
Christian Zeintl, Paul Litzlbauer, Harald Sonnberger, Julian Grander, Christoph Froschauer,  Günther Waldhör, Fabian Rudelstorfer, Bernd Hartich

Er ist wieder da - WIR sind wieder da!

Der Traditionsklub aus Linz ist wieder da wo er hingehört. Schwierige Zeiten hat der LASK hinter sich, doch das ist Geschichte! Wir haben vom 15jährigen A. Wurzinger einen Blog erhalten, in dem er schildert, wie er die letzten Jahren erlebt hat. Natürlich möchten wir euch seine Gedanken nicht vorenthalten. 
  
 

Ein wehmütiger Blick zurück - ein freudiger in die Zukunft

In Wahrheit ist das Fußball-Trainer-Leben ganz schlimm. Eine Saison dauert mit ihren  Höhen und Tiefen ganz lange und gleichzeitig geht sie so rasant schnell vorbei. Man versucht langfristig zu planen und weiß selbst im April nicht mal, was man im Juni macht – eigentlich ein typisches Spiegelbild unserer Zeit.
 
Für mich persönlich, da möchte ich etwas ausholen, war es eine persönliche Geschichte, warum ich mein Engagement nach nur einem Jahr wieder beendet habe. Das Jahr beim LASK war echt toll und, obwohl ich ein heimlicher Casino/Wüstenrot/Austria Salzburg-Sympathisant bin, bin ich mittlerweile zum LASK-Fan geworden. Entscheidend war halt einfach die Zeit die drauf geht (Thema Fahrerei und Stau) und der fehlende Nervenkitzel. Es ist, trotz der ganzen Romantik (Mythos LASK), einfach auch wieder was anderes, seine Spiele vor 300-500 Zusehern zu bestreiten und um Abstieg, Aufstieg usw. zu kämpfen – dazu nachher einfach auch die Gesellschaft zu genießen.
 
Respekt möchte ich aber auch nochmals meinen Kollegen und generell dem Oliver zollen, denn die machen, trotz der Umstände (Infrastruktur usw.),  echt einen sehr engagierten und bemühten Job und, was mir persönlich taugt, zu einigen hat sich auch eine gewisse Freundschaft und nach wie vor ein reger Austausch ergeben, wovon wir im beiderseitigen Interesse profitieren.

Das Potenzial, welches im LASK schlummert, ist echt enorm und vor allem getragen und gestützt durch Fußballromantiker (u.a. Günther Waldhör ;)), die so viel Herzblut investieren und in Wahrheit einen Verein wie den LASK nie aussterben lassen. Die Investitionen der „Freunde des LASK“ sind ja auch „nur“ getragen durch persönliche Sympathie dem LASK und seiner Geschichte gegenüber und diese Sympathie wurde irgendwann einmal ausgelöst und wird übertragen und gewissermaßen vererbt – sehr philosophisch und romantisch, aber genau dies macht den/die Traditionsverein/e bzw. „unseren“ LASK aus – HERRLICH!
 
Mit den Jungs bin bzw. bleibe ich weiterhin in Kontakt und werde mir auch, wenn es meine Zeit erlaubt,  einige Spiele ansehen (1 ½ konnte ich mir mittlerweile schon ansehen). Mich freut es auch sehr, dass die Jungs nun wieder zwei sehr engagierte, und, dem ersten/zweiten Eindruck nach, kompetente Trainer gekriegt haben, die sie auf ihrem Weg weiterhin begleiten werden. Leider werden sich irgendwann die Wege aller einmal trennen (da ist m.M.n.  noch eine große Lücke beim LASK – Thema <Auffangbecken>), doch hoffe ich dann, dass die Burschen auch für’s Leben dazugelernt haben.
 
Dir und dem ganzen Team von seit1908.at danke ich recht herzlich für die sehr angenehmen Gespräche, das unbezahlbare Engagement das ihr aufbringt und auch für die Weitergabe des LASK-Virus, der auch mich infiziert hat J.
 
Sollte es deine/eure Zeit mal irgendwann erlauben, so würde ich euch natürlich auch sehr gerne im wunderschönen Wartberg zu einem Match einladen. Neben dem Sportverein und der typisch-mühlviertlerischen Feuerwehr haben wir auch tolle, sehr stressfreie Wanderwege in der sehr idyllischen Aist-Region ;).
 
LG aus Wartberg, Tragwein und Mauthausen (ABC)
 
Manuel 

Von Champagner-Feten und den Auswirkungen von zu vielen Weihnachtsfeiern

Die Vorweihnachtszeit ist hart. Für LASK-Fans, weil sich die Winterpause schon jetzt ziemlich in die Länge zieht und kein Ende in Sicht ist. Aber vor allem für unsere Linzer Stadtpolitiker. Da gilt es Präsenz zu zeigen, die Landstraße auf und ab zu spazieren, viele Hände zu schütteln und an den vielen Glühmost- und Punschständen Standhaftigkeit zu beweisen. Nur einer tanzt da sprichwörtlich aus der Reihe - Bürgermeister Klaus Luger. Denn während seine Vasallen laufen, um in Linz Bürgernähe zu demonstrieren und überall erklären zu müssen, warum es die klammen Stadtkassen nicht mehr erlauben, den traditionellen Freieislaufplatz in der Innenstadt (am Höhenrausch, bzw. am Martin-Luther-Platz) zu finanzieren, hat er seine neue Berufung gefunden. Rührt er die Werbetrommel für die Linzer Landstraße, eine der 4 Top-Einkaufsstraßen Österreichs? Weit gefehlt.

Seit neuestem fungiert UALHBGM (Unser Aller Liebster Herr BürGerMeister) als Testimonial für die außerstädtische Konkurrenz, die PlusCity, die ja bekanntlich im Vorort Pasching, also im Bezirk Linz-Land und somit außerhalb von Herrn Lugers Verantwortungsbereich liegt. Am 2. Dezember eröffnete er dort feierlich den neuen Eislaufplatz auf dem Dach des Einkaufszentrums, genoss ein paar schöne Stunden und feierte mit Champagner & allerlei Köstlichkeiten sich selbst, das Leben, den größten Konkurrenten des innerstädtischen Einzelhandels und konnte vielleicht auch schon Bewerbungsgespräche für die Zeit nach der Politik führen. Denn als gewählter Volksvertreter weiß man ja nie… Ob es sich bei der aufgebauten Freieisfläche just um jene handelt, die sich Linz nicht mehr leisten kann, wurde im Lauf der Party leider nicht thematisiert und entzieht sich somit unserer Kenntnis.

Natürlich könnte man jetzt sagen „Das war ja alles für einen guten Zweck!“ Aber nein, das lassen wir so nicht gelten. In Zeiten, in denen der stationäre Handel ohnehin zu kämpfen hat und es echte strukturelle Probleme in den Innenstädten gibt, muss sich ein Bürgermeister schon überlegen, wo und für wen er sich vor den Karren spannen lässt. Nun fragt sich der werte Leser eventuell, was diese Informationen auf einer LASK-Fanplattform zu suchen haben? Dafür gibt es 2 Gründe.

Grund 1: Luger und Pasching… da war doch was?

 Ach ja genau. Genau der Herr Luger, der jetzt öffentlich dafür wirbt, dass die Linzer doch vor den Toren der Stadt - in Pasching - einkaufen gehen sollten, hat den netten Vorort noch vor wenigen Monaten verteufelt. Dass der LASK die optimalen Trainingsbedingungen in Pasching (also innerhalb der LINZ AG-Kernzone), dem herben Ostblockcharme der renovierten Gugl-Ruine vorzieht, versteht der BGM nach wie vor nicht. Und dass mit dem LASK nun auch noch der allerletzte Gugl-Mieter, der jahrelang den vollen Mietpreis bezahlte, weggefallen ist, bedeutet eine finanzielle Tragödie für die Stadt. Was schlecht für die Stadtkasse ist, hat sich aber für den Verein und vor allem für die Fans als absoluter Geniestreich erwiesen.

Und Herr Luger hat mittlerweile auch erkannt, wie lässig es in Pasching sein kann… denn für die Party in der PlusCity hat er sogar das zeitgleich stattfindende Derby ausgelassen und sich somit eine 90-minütige Demütigung seiner Blauweißen erspart!

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Grund 2: Am Sonntag trudelte wieder einmal eine Presseaussendung der „Gemeinderatsfraktion der SPÖ Linz-Stadt“ ins Haus.

Sport-Stadträtin Karin Hörzing empört sich in der Überschrift „LASK-Lobbyismus eskaliert von ungeniert zu unverschämt!“ Genau die richtige Lektüre für einen gemütlichen Sonntagnachmittag, denken wir uns. Nach dem ersten Durchlesen war klar: Frau Hörzing ist relativ neu in diesem Job, wir verzeihen ihr den Blödsinn, den sie da verzapft! Doch nach kurzer Recherche, wussten wir: Sie sitzt seit 2003 im Linzer Gemeinderat, ist seit 2013 hochbezahlte Stadträtin (unter anderem auch 2 Jahre für den Verkehr zuständig - wir sollten also auch an sie denken, wenn wir täglich im Stau stehen!) und so ganz nebenbei auch noch Aufsichtsrätin der LIVA. Ahnungslosigkeit kann (bzw. sollte) also nicht der Grund für diese völlig wirre und substanzlose Aussendung sein.

Also lesen wir das Ganze noch einmal - und schon wird die Sache klarer. Der/Die Verfasser/in muss wohl ein/e Ferialpraktikant/in gewesen sein, der die Aussagen von Frau Hörzing völlig aus dem Zusammenhang gerissen widergegeben hat. Wenn es sich aber wirklich um Zitate der Stadträtin handelt, sollte sie auch rasch damit beginnen, sich um einen Job für die Zeit nach der Polit-Karriere umzusehen (Herr Luger hat da schon gute Kontakte zu einem großen Einkaufszentrum). Für den Fall, dass sich Frau Hörzing für ihre verbalen Entgleisungen entschuldigen möchte, empfehlen wir die Ausrede „Unmenge an dienstlichen Weihnachtsfeiern und Punschhütten-Besuchen im Dienste der Allgemeinheit nebst den hinlänglich bekannten Folgeerscheinungen am Tag danach“ - dafür könnten wir eventuell Verständnis aufbringen.

So richtig interessant wird das Ganze aber erst, wenn man sich auch den Absender des Mails (das wir dankenswerter Weise von einem Journalisten im Original bekommen haben) genauer ansieht. Denn abgesendet wurde es nicht vom Büro der SPÖ-Gemeinderatsfraktion… auch nicht vom Büro von Stadträtin Hörzing… und nicht vom Fraktionsvorsitzenden Stefan Gigler…Nein, der Absender ist laut Mail das Büro des Linzer Bürgermeisters Klaus Luger, namentlich ein Mitarbeiter aus seinem Stab, der nebenbei Geschäftsführer einer Werbeagentur ist und bei vielen Publikationen des Herrn Bürgermeisters im Impressum aufscheint. Und nicht, wie ursprünglich angenommen, ein Ferialpraktikant.

Ob es wirklich angebracht ist, dass das Büro des Bürgermeisters am Wochenende Tätigkeiten für eine bestimmte Gemeinderatsfraktion erledigt (vor allem für eine ihm besonders nahe stehende), können wir nicht beurteilen. Ob der Mitarbeiter einen Wochenendzuschlag erhält und wie der dann mit der Fraktion intern abgerechnet wird, wissen wir natürlich auch nicht. Und weil wir ja keine Verschwörungstheoretiker sind, gehen wir auch nicht davon aus, dass Herr Luger das Ganze angezettelt hat und seine Kollegin Frau Hörzing zum „verbalen Auf-den-LASK-einschlagen“ vorschickt, um sich nicht wieder selbst in die Nesseln zu setzen.

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Wir halten uns also strikt an den Inhalt der Presseaussendung, worum geht es da eigentlich? OÖFV-Präsident Dr. Gerhard Götschhofer wird darin unterstellt, dass er das Linzer Stadion auf der Gugl im Rahmen einer Veranstaltung als „Dreckladen“ bezeichnet haben sollte. (Von uns war niemand auf dieser Veranstaltung, von Teilnehmern haben wir aber gehört, dass zum Thema Stadion der Satz „Ein Kunde geht auch nicht gerne in einen dreckigen Laden!“ gefallen sein soll.) Den Sager an sich können wir nicht beurteilen. Wir wissen nur so viel: Als der LASK noch Mieter war, ist es auf der Gugl immer schön sauber gewesen, denn die Stadt Linz hat für jedes Spiel einige tausend Euro an Reinigungskosten verrechnet.

Bezieht man das Wort „Dreck oder dreckig“ lediglich auf die Fakten, die ein Fußballverbands-Präsident zu bewerten hat, muss man Herrn Dr. Götschhofer Recht geben.

 

  • - Verkehrschaos & Parkplatznot, selbst wenn Blauweiß vor 1.000 Zuschauern spielt.
  • - Länderspieluntauglich, trotz 32 - für die Verhübschung - verschwendeter Millionen
  • - Fußball-Bewerbsspiele können nicht in Linz durchgeführt werden, wenn es eine Veranstaltung in der Halle gibt (Cupspiele, wie Blauweiß - Rapid, können nicht langfristig terminisiert werden), bzw nur dann durchgeführt werden, wenn sich UALHBGM persönlich für seinen Herzensklub einsetzt (Meisterschaft, Blauweiß - Horn, während des Tennisturniers).

 

Da ist „Dreck oder dreckig“ zwar kein schönes Wort, in der Sache aber noch sehr harmlos und sachlich gewählt. So weit so gut - nur mit dem LASK hat das überhaupt nichts zu tun. Und trotzdem beginnt es wieder einmal - das LASK-Bashing über ausgedruckte 1 ½ Seiten. Zuerst werden Personen angegriffen, die mit dem LASK rein gar nichts zu tun haben und die Dinge so verdreht, dass der LASK negativ wegkommt. OÖFV-Präsident Dr Götschhofer zum Beispiel. Ein Mann, der Aufgrund seiner Funktion oberster Vertreter aller OÖ Fußball-Vereine ist, ganz egal ob ASKÖ oder Union… für ihn stehen die Sportlerinnen und Sportler wirklich im Vordergrund.

Da stellt Frau Hörzing allen Ernstes die Frage „ob seine Vorliebe für einen einzigen Verein sich noch mit seiner Verantwortung für den gesamten Sport vereinbaren lässt?“ Liebe Frau Stadträtin! Stellen sie genau diese Frage doch bitte einmal ihrem Chef. Anstatt einen Mann anzupatzen, der das Ehrenamt lebt und kein gut dotierter Berufspolitiker ist. Weiter geht es im Text, mit Kritik am Paschinger Auswärtssektor. Angeblich wurden „fast 500 Personen verletzt“. Schuld daran ist nur das Plexiglas, das auch die Sicht einschränkt. Also der LASK. Liebe Frau Stadträtin! Sie haben in einer Sache Recht - das Plexiglas ist nicht die ideale Lösung. Als Sportstadträtin sollten sie aber auch ein wenig Ahnung von der Materie haben.

Sie sollten also wissen, dass eine derartige Abtrennung zum Spielfeld nicht einfach so - aus Jux und Tollerei - von einem Verein angebracht werden darf. Da gilt es sehr viel Abstimmungsarbeit mit den Sicherheitsbehörden und der Bundesliga zu leisten und schließlich einigt man sich auf ein Modell, das von allen beteiligten Parteien beschlossen und abgesegnet wird. Die „fast 500 Verletzten“ sind aber nicht nur billigste Polemik, sondern schon eine bodenlose Frechheit. Wir wollen den Polizeieinsatz jetzt gar nicht bewerten. Fakt ist aber: Wirklich verletzt wurde ein Polizist… und zwar von amtsbekannten Blauweiß-Rowdys und ihren befreundeten Krawalltouristen aus Stuttgart und Regensburg. Die bekamen dann später auch reichlich Pfefferspray ab. Wer sich freiwillig mit diesen Leuten in einen kleinen Auswärtssektor stellt, sollte schon wissen, worauf er/sie sich einlässt (auch wenn es sich um eine hochrangige SPÖ-Politikerin handelt). Und als absolut sportbegeisterte Stadträtin haben sie auch die 2015-er Vorfälle im ultramodernen Hochsicherheits-Auswärtssektor auf der Gugl gewiss noch in Erinnerung. Nein? Dann helfen wir gerne nach:

 

  • - 22.5.2015: Der LASK schlägt Wacker Innsbruck mit 3:1, während des Spiels stürmen Innsbruck Fans über den Zaun des Auswärtssektors in den benachbarten Block und schießen Böller und Leuchtraketen in den Familiensektor
  • - 2.10.2015: Wieder ist Wacker Innsbruck zu Gast, der LASK verliert 0:1, nach dem Spiel Stürmen rund 50 vermummte Tiroler auf das Spielfeld und attackieren die rund 20 verbliebenen LASK-Fans, die ihre Transparente und Fahnen gerade verstauen.

 

Ja Frau Hörzing, solche Geschichten passieren leider ab und zu in Fußballstadien. Vor allem dann, wenn sich eine Fangruppe grob daneben benimmt und ganz speziell dann, wenn man sich gewaltbereite Krawalltouristen aus dem Ausland einlädt, die nichts anderes vorhaben, als etwas „zu erleben“. Wir wären doch auch nie auf die Idee gekommen, für die beiden Vorfälle gegen Innsbruck, die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen im 32 Mio.-Grab auf der Gugl verantwortlich zu machen. Oder tun Sie das? In weiterer Folge wird gegen LASK-Präsident Siegmund Gruber geschossen, weil er „unermüdlich für den Abriss der Gugl trommelt“. Liebe Frau Stadträtin! Wir schreiben das Jahr 2016, Steuergeldverschwendung wird heutzutage nicht mehr einfach so hingenommen, wir Bürger sind mündig. Während andere Kommunen dankbar sind, wenn Bürger Dinge aufzeigen und Ideen für echte Verbesserungen einbringen, ist die Linzer Stadtregierung wohl noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

OK, es wurden 32 Mio in eine völlig sinnlose und realitätsfremde Renovierung gesteckt. Der Plan der auf dem Tisch liegt, ist jetzt nur eine (von bestimmt mehreren) Möglichkeiten, wie man als Stadt einigermaßen wieder aus diesem selbst verursachten Schlammassel herauskommen könnte. Verbuchen sie den Vorschlag doch einfach als das was es ist: Engagierte & aktive Bürgerbeteiligung. Wenn man die Dinge positiv sieht, kann das auch gegen die allgemeine Politik(er)-Verdrossenheit helfen.

Besonders amüsant - und somit ein echter Sonntagsversüßer - ist der letzte Absatz dieser Presseaussendung. Da gibt’s mal wieder einen Versuch, das multifunktionale Stadion schön zu reden. „Unsere Prioritäten liegen bei den SportlerInnen und beim Publikum“, meint Frau Hörzing trotzig.

Liebe Frau Stadträtin! Wir halten sie durchaus für eine intelligente Politikerin und würden uns wirklich sehr darüber freuen, wenn sie uns zumindest nicht für komplett auf der berühmten „Nudelsuppe daher geschwommen“ halten würden. Wenn Sie den Satz „Unsere Prioritäten liegen bei den SportlerInnen und beim Publikum.“ auch nur ein bisschen ernst meinen würden und ihn vielleicht sogar noch um das Wort „SteuerzahlerInnen“ ergänzen, haben sie nur mehr eine einzige Möglichkeit. Gestehen Sie endlich ein, dass ihre Vorgänger da einen Riesenpfusch abgeliefert haben und versuchen Sie zu retten, was noch zu retten ist. Denn Sie kennen als Sportstadträtin und LIVA-Aufsichtsrätin ganz bestimmt die Auslastung des Linzer „Mehrzweck“-Stadions? Falls nicht, empfehlen wir Ihnen folgenden Artikel und wir erlauben Ihnen natürlich auch, die darin enthaltenen Daten und Fakten für Ihre politische Arbeit im Interesse der Linzerinnen und Linzer zu verwenden (Sie müssen uns auch nicht als Quelle nennen und können so tun, als wären Sie da ganz alleine draufgekommen).

http://www.seit1908.at/news1/verein/item/2123-mehrzweckstadion-berechtigt

Dazu haben wir dann auch gleich noch ein paar Fragen: € 32 Mio hat die Stadion-Verhübschung gekostet. Gehen wir von 20 Jahren Nutzungsdauer aus, dann macht das € 1,6 Mio pro Jahr. Fußball wird (wohl bald) nicht mehr gespielt. Und es gibt 4 andere Veranstaltungen pro Jahr (wir tun jetzt einfach so, als würden die Kindergärten und Schulen auch den vollen Preis zahlen).

 

  • - Dann müsste doch eigentlich jeder Veranstalter € 400.000 Miete zahlen, damit zumindest die Renovierungskosten irgendwann hereinkommen würden?
  • - Wie hoch waren denn die gesamten Mieteinnahmen der 8 (in Worten: ACHT) Veranstaltungen in den Jahren 2015 und 2016?
  • - Mal ganz abgesehen von den laufenden Instandhaltungs- und Renovierungskosten… ach ja, wie hoch sind die eigentlich pro Jahr?

 

In diesem Sinne wünschen wir allen im Beitrag genannten Personen der Linzer Stadtregierung (und deren fleißigen Mitarbeitern, die auch an einem Vorweihnachts-Sonntags Presseaussendungen versenden) eine besinnliche Weihnachtszeit. Mögen sie Zeit finden, über die Feiertage etwas in sich zu gehen, um so den Hass aus ihren Herzen zu verbannen und frisch gestärkt und frohen Mutes in ein neues, friedliches und von Konstruktivität getragenes Jahr 2017 starten zu können. Denn auch wenn man quer durch Europa sieht, dass Politiker mit Polemik und bewusst gestreuter Falschinformation punkten können - wir sind davon überzeugt, dass Linz so etwas nicht nötig hat.

Mit freundlichen Grüßen Das Redaktionsteam von www.seit1908.at

 

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Foto: ©Roland Pelzl/cityfoto

Linz braucht ein Mehrzweckstadion! Braucht Linz ein Mehrzweckstadion?

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Als eines der letzten Mehrzweckstadien Österreichs thront die Linzer Gugl am Froschberg. Wenig geliebt und viel verachtet. Weit über € 30 Mio kostete die Renovierung, die derartig schlecht durchdacht war, dass heute weder Länderspiele unserer Fußball-Nationalmannschaft, noch zwei Veranstaltungen parallel im Stadion und der Tips-Arena durchgeführt werden können. Drei Jahre wurde bis zur Fertigstellung 2012 geschraubt und gebaut und gebetsmühlenartig wiederholten die Verantwortlichen bis Heute: „Linz braucht ein Mehrzweckstadion!“

Groundhopping in Georgien

Georgien. Für viele ein unbekanntes Land das irgendwo in Osteuropa liegt und einmal zur Sowjetunion gehörte. Ansonsten ist dem Durchschnittsbürger über dieses - wie ihr im folgenden Bericht erfahren werdet - durchaus sehr sehenswerte Land relativ wenig bekannt. Grund genug für Valentin und mich mehr über dieses Land, welches zwischen der Türkei und Russland und somit wenn man so sagen möchte direkt zwischen Europa und Asien liegt - die Bewohner bezeichnen ihr Land jedenfalls liebevoll als den Balkon Europas - herauszufinden. Außerdem sollte ganz nebenbei :-) noch der Auftakt der österreichischen WM-Qualifikation in Tblisi besucht werden.

Nachdem zu Wochenbeginn die Eckdaten unserer Rundreise bei dem einen oder anderen Bier beschlossen wurden, konnte die Reise am frühen Freitagnachmittag starten. Nach Georgien bringen sollte uns eine Wizz-Air Maschine aus Budapest, daher hieß es erstmal die 4 Stunden Zugfahrt nach Ungarn zu bestreiten. Dort kam man dann zwar ohne Verspätung, dafür aber mit einigen getrunken Bierchen an. Der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen darf durchaus als kompliziert bezeichnet werden. Bevor man mal zum Flughafenbus kommt muss man mit zwei verschiedenen U-Bahn-Linien fahren. Aber auch das meisterten wir, und so hatten wir noch genügend Zeit am komplett verlassenen Flughafenterminal - im Vergleich steppt sogar in Linz der Bär - uns in einer Sportsbar das eine oder andere Glas Gerstensaft zu ordern.

Dank des bereits etwas erhöhten Alkoholpegels gelang es uns während der kompletten Flugzeit zu schlafen. Dennoch kamen wir müde am Flughafen Kutaisi, nach Tblisi der größte des Landes, an. Am Vorplatz des Flughafens wo sich normalerweise diverse Busse zur Weiterreise befinden, stand nur ein frei herumlaufendes Pferd, wodurch wir uns erstmal nur gegenseitig dumm anglotzten. Nachdem wir im Anschluss die nervige Taximafia abgewimmelt hatten, verfrachtete uns eine nette Georgierin dann doch in eine Marshrutka Richtung Hauptstadt. Da unser Ziel jedoch nicht Tblisi sondern Borjomi war, wurden wir dann einfach irgendwo auf halber Strecke aus dem Minibus rausgeschmissen. In dieser Kleinstadt sollten dann Devisen besorgt werden (Wechselstuben gibt es nahezu überall!) und bereits in der Wechselstube wurde ein örtlicher Taxifahrer auf uns aufmerksam, welcher uns dann schließlich für umgerechnet 8 € die 30 km zu unseren Zielort fuhr.

In Borjomi angekommen hatten wir natürlich keine Ahnung wo unsere gebuchte Unterkunft war, also einfach mal den erstbesten Passanten angequatscht. Dabei stellte sich heraus, dass dieser einige Zeit in Deutschland lebte und somit gut Deutsch sprach. Er nahm sich unserem Problem schließlich sofort an, ging mit uns bis zum gebuchten Appartement und dort bis zu unserem Vermieter. Bereits an dieser Stelle stellten wir fest, dass es sich bei den Georgiern um ein sehr, sehr freundliches Volk handelt, es kümmert sich immer irgendjemand um dich und du hast das Gefühl niemals alleine zu sein. Vorab sei gesagt, dass sich dies während der gesamten Reise nicht ändern sollte.

Für uns hieß es dann nach der Ankunft im Appartement noch etwas Schlaf nachzuholen um für den Nachmittag fit zu sein.


FC Borjomi - FC WIT Georgia
Sa. 03.09.2016/Dschemal-Seinklischwili-Stadion/250 Zuschauer/2:0

In den Mittagsstunden erblickten unsere Augen wieder georgisches Licht. Dieses trieb uns in den Ortskern wo es für uns erstmal Kaffee und das köstliche Borjomi-Mineralwasser zu trinken gab. Letzteres soll gut für den Magen sein und wurde lange Zeit sogar in sowjetischen und russischen Apotheken verkauft. Kurz nach Beginn des Kaukasus-Konflikts stellte Putin jedoch fest, dass das Wasser gesundheitsschädlich ist und verbannte es aus Russland.

Nach der Flüssigkeitszufuhr gingen wir weiter in den schönen Kurpark, in dem wir Mineralwasser und einen herrlichen Ausblick auf die umgebenden Berge serviert bekamen. Der kleine Spaziergang wurde schließlich mit einem Restaurantbesuch in dem es georgischen Eintopf und Pizza gab beendet.

Im Anschluss ging es für uns per pedes zum oben genannten Spiel der 2. georgischen Liga. Eintritt für das auf zwei Seiten bebaute Stadion mit Kunstrasen, war keiner zu zahlen, jedoch gab es auch keine Eintrittskarte. Ebenfalls gab es keine Verpflegung, was uns zum Kauf diverser Biersorten an der gegenüberliegenden Tankstelle veranlasste.

Das Spiel selbst war dann eigentlich gar nicht so schlecht wie befürchtet. Mit WIT Georgia war sogar ein nicht einmal so unbekannter Verein zu Gast, spielte dieser doch lange Zeit in der ersten Liga und hatte in diesem Jahrtausend sogar schon Europacupauftritte gegen niemand geringeren wie den FC Pasching, die SV Ried oder Austria Wien. An diesem Tage wurde jedoch nur Zweitligafußball gespielt. Dieser jedoch durchaus attraktiv, wir bekamen schöne Kombinationen und viele Torchancen zu sehen. Da das Aluminium auf beiden Seiten ein paar Mal etwas gegen weitere Tore hatte, stand es jedoch lange Zeit "nur" 1:0. In der Nachspielzeit fiel dann aber doch noch ein Treffer: WIT Georgia wollte natürlich den Ausgleich erzwingen, dann jedoch ein Konter und der Tormann steht auch etwas weit draußen, also dachte sich ein Borjomi-Spieler er haut aus 40 Meter einfach mal drauf. Und drin war das Ding! Die etwa 250 Zuschauer waren jetzt natürlich größtenteils aus dem Häuschen und quittierten ihr Team mit lautstarken BORJOMI-Rufen.

Der Abend wurde schließlich noch im Old Borjomi Restaurant mit köstlichem georgischen Wein und Khinkali - dabei handelt es sich um das Nationalgericht Georgiens - gefüllte Teigtaschen, wahlweise mit Fleisch, Kartoffeln oder Käse - ausgeklungen.

Am Sonntag stand dann mal etwas Sport am Programm. Im Nationalpark Borjomi wurde eine 17,5 km lange Wanderstrecke mit 1000 Höhenmeter auserkoren von uns besichtigt zu werden. Das Wetter war dabei sehr wechselhaft und von Sonne, Regen und Nebel hatten wir alles dabei. Die Anblicke der Natur und diverse Aussichten lohnten sich jedoch auf alle Fälle. Entsprechend müde fiel man abends dann ins Bett.

Georgien - Österreich
Mo. 05.09.2016/Boris Paitschadse-Nationalstadion/30.000 Zuschauer/1:2

Am Montagvormittag ging es mit der Marshrutka in die Hauptstadt. Dort sollte die österreichische Nationalmannschaft unterstützt werden. Für die zweistündige Fahrt waren 6 Lari fällig, was umgerechnet etwa 2,50 € entspricht. Hier stellten wir wieder mal fest, dass es sich bei Georgien um ein sehr günstiges Reiseziel handelt, dies ist natürlich auch dem Durchschnittslohn, welcher in Georgien etwa 200 € beträgt, geschuldet.

In Tblisi gab es dann jedoch einen Schock für uns ordnungsverwöhnte Österreicher. Es herrschte ein wahrliches Verkehrschaos, Regeln gab es hier keine! Ein Kreisverkehr wird einfach in etwa 8 Spuren befahren, und Vorrangregeln? ... - Die braucht man nicht - wird schon irgendwer bremsen. Also vom selbst Autofahren ist in Georgien wirklich abzuraten. Ihr glaubt es nicht? Solltet ihr mal in Neapel an eienr Kreuzung stehen - georgische Fahrlehrer (falls es solche gibt :) ) würden die Italiener als gute und gesittete Autofahrer anbeten.


Wir begaben uns nach der Ankunft ohne Unfall (!!!) zur Metro-Station von wo wir direkt zum Hostel fahren konnten. Dieses lag ziemlich zentral und war irgendwie eine coole Mischung aus Bibliothek und Jugendgästehaus. Im Anschluss stillten wir unsere Mägen und legten den ersten kurzen Stadtrundgang zurück, wo wir feststellten, dass es sich um eine durchaus coole Stadt handelt.

Anschließend wurde wieder die Metro als Verkehrsmittel zum Stadion auserkoren und durch die frühe Ankunft wurde vorm Stadion noch ein blondes Getränk vernichtet und dem Treiben etwas zugesehen. Schließlich ging es dann doch ins Stadion. In dieses passen über 50.000 Leute, es wurde 2006 generalsaniert und letztes Jahr wurde sogar der UEFA-Supercup hier ausgetragen.

An diesem Montag fanden sich etwa 30.000 Zuschauer im Stadion ein, davon etwa 150 im Auswärtssektor und weitere 50 Österreicher auf der Haupttribüne. Kurz vor dem Spiel starteten auch wir mit den Gesängen, was ein lautes Pfeifkonzert zur Folge hatte. Beim Abspielen der österreichischen Hymne dann jedoch Gänsehaut, voller Leidenschaft tausende Kilometer entfernt sein Land zu vertreten, ist etwas besonders.

Zum Spiel brauche ich, denke ich, nun eh nicht viele Worte verlieren, durch Janko und Hinteregger gingen wir verdient in Führung, was die Stimmung im Block durchaus auf akzeptablen und konstanten Niveau hielt, Bäume rissen wir natürlich dennoch keine aus. Nach dem Traumanschlusstor von Ananidse verwandelte sich das Stadion jedoch wirklich in einen Hexenkessel! Wie wenn hier jemand einen Schalter umgelegt hätte, begannen nun 30.000 Zuschauer ihr Team zum Ausgleich zu peitschen. Dieser wollte jedoch nicht mehr gelingen, obwohl er nicht einmal ganz unverdient gewesen wäre. Glück für uns.

Die drei Punkte wurden dann in der Nacht noch in der Tifliser Altstadt bei Livemusik, gutem Essen und noch besserem Bier entsprechend gefeiert. Auch zwei Clubs, in denen jedoch nichts los war, wurden zum Feiern auserkoren. Bei der Altstadt handelt es sich wohlgemerkt um ein etwas teureres Pflaster, was zwar für uns noch immer günstig ist, uns jedoch mit entsprechend reduziertem Larivorrat spätnachts den Heimweg antreten ließ.

Dienstags wurde ausgeschlafen. Deshalb ging es erst mittags mit dem Tagesprogramm los. Erstes Ziel: Mzcheta. Dabei handelt es sich um die antike Hauptstadt Georgiens, welche etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Tblisi entfernt liegt. Zurückgelegt wurde die Strecke natürlich wieder mit der Marshrutka.

In der Stadt gibt es zahlreiche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Kirchen und viele Georgier pilgern regelmäßig hierher. Die Gassen der Ministadt sind zwar durchaus nett aber doch überschaubar, so dass wir bereits nach kurzer Zeit eher planlos waren. Nach einem Eistee wurde daher ein Taxi angeheuert, welches uns für 15 Lari zum 10 km entfernten Kloster Shiomghivme brachte. Dieses wurde bereits im 6. Jahrhundert von einem syrischen Mönch und Missionar gegründet und beherbergt heute noch immer etwa 20 Mönche. Es liegt wirklich irgendwo im Nirgendwo, dafür gibt es während der Fahrt wieder herrliche Blicke auf die von Bergen umgebende Landschaft.

In Tblisi zurück wurde der Stadtrundgang vom Vortag fortgesetzt. Zuerst wurden etliche Statuen entdeckt und nach einem kleinen Fußmarsch wurde per Seilbahn der Berg mit der Festung und der Mutter Georgiens anvisiert. Valentin musste hierfür seine Höhenangst überwinden, wurde dafür mit einem wirklichen herrlichen Ausblick belohnt. Nachdem Bier und Eis zu österreichischen Preisen verzehrt wurden, wurde bei Sonnenuntergang noch die Burg hochgeklettert, von welcher der Ausblick von vorhin nochmal getoppt wurde.

Der Tagesausklang fand im Anschluss in einem vom Reiseführer empfohlenen Dachlokal statt. Man hatte von dort wirklich einen wunderbaren Ausblick auf Tiflis bei Nacht, das Restaurant selbst war dann aber eher nicht das Wahre. Im Anschluss dann noch zwei (oder waren es drei?) Bier im Hard Rock Cafe gekippt, womit auch das Kapital Tblisi schließt.

Gleich vorweg: Auch der Mittwoch beinhaltet keinen Fußball. Dennoch verdient es auch dieser Tag, den wir wieder mal mit einer Marshrutka-Fahrt begannen, niedergeschrieben zu werden. Nach einer eineinhalbstündigen Fahrt erreichten wir Stalins Geburtsstadt - zu ihm noch später - wo erstmal ziemlich viel los war. Es dürfte eine Wahlveranstaltung für die mittlerweile in Georgien stattgefundenen Wahlen über die Bühne gegangen sein. Nachdem unser Taxifahrer über Umwege doch noch unsere Unterkunft gefunden hatte, wurde mithilfe der Tourinfo ein Privatfahrer angeheuert. Erstes Ziel sollte nämlich die antike Höhlenstadt Uplisthike sein, welche unweit von Gori liegt und im 15. Jahrhundert vor unserer Zeit erbaut wurde. Zum Teil sind die alten Bauten und Höhlen sogar noch erkennbar, das Ganze gibt dann echt ein tolles Bild und da die Höhlen auch auf einer Anhöhe liegen, hat man einen kilometerweiten Ausblick auf die Umgebung. Aufgrund dieser Blickfänge wurde unsere Smartphone-Kamera wohl eher im Sekunden- als im Minutentakt gezückt.

Nach einer guten Stunde der Höhlenbesichtigung ging es wieder zurück nach Gori wo wir für den folgenden Tag bereits unsere Zugtickets checkten. 6 Euro für eine gut fünfstündige Fahrt kann man sich mal einreden lassen. Unsere Mägen wurden im Anschluss abermals mit köstlichen Speisen gestillt, ehe es in das Josef-Stalin-Museum, welches in einem pompösen Bau untergebracht ist, ging. Generell sei gesagt, dass in Georgien noch immer ein ziemlicher Hype um den früheren sowjetischen Herrscher herrscht. Der Grund lässt sich mir trotz diverser Recherchen und Befragungen nicht wirklich erschließen. Einzig, dass er aus Georgien stammte und er seine totalitäre Diktatur erst in Russland aufbaute, kann doch wahrlich nicht das einzige Argument der Verehrung sein. Leute die sich mit der sowjetischen Politik bzw. Geschichte besser auskommen, dürfen mich gerne informieren. :-) Zurück zum Museum: Im Inneren sind zahlreiche Gemälde, Fotos, Relikte aus dem Privatleben und diverseste Landkarten zu sehen. Danach kann man noch den privaten Eisenbahnwagon, mit dem der Diktator beispielsweise bis nach Teheran oder Potsdam reiste besichtigen. Zum Abschluss gibt es noch einen Blick in das unweit gelegene und ziemlich bescheidene Geburtshaus.

Wir verarbeiteten das Gesehene schließlich bei einem köstlichen Nakthatari-Bier und abends wurde die städtische Burg bestiegen wo sich bei Sonnenuntergang noch ein schöner Anblick der eher bescheidenen Kleinstadt ergab. Nachdem wir uns beim Abstieg etwas verliefen ging es zum Tagesausklang noch in ein schönes Restaurant, ehe man, mangels vorhandener Bars, den Weg ins Bett schon eher früher fand.


FC Odishi Zugdidi - FC Sapovnela
Do. 08.09.2016/Trainingszentrum FC Baia/115 Zuschauer/5:0

Einen Fußballbericht habe ich also doch noch für euch. Donnerstags sollte uns der Zug nämlich nach Zugdidi, immerhin die fünftgrößte Stadt der georgischen Republik, bringen. Im Hostel eingecheckt und schnell einen Burger verschlungen ließen wir uns schon mit dem Taxi zu oben genannten Spiel bringen. Der gesamte Spieltag der 2. georgischen Liga sollte nämlich an diesem Donnerstag um 16:00 Uhr Ortszeit über die Spielrasen gehen. Wie der georgische Fußballverband zu dieser glorreichen Terminierung kam entzieht sich leider meiner Kenntnis, aber ich denke die Verantwortlichen hatten dabei schon jede Menge Vodka oder Chacha intus. Aber gut, auch in der zweiten deutschen Profiliga gibt es ja ähnlich hirnrissige Anstoßzeiten.


Wie oben geschrieben fand das Spiel im Trainingszentrum des Rivalen FC Baia Zugdidi statt. Laut unserem Gastgeber wird in der Stadt nämlich gerade ein neues Stadion gebaut. Für die etwas mehr als hundert Zuschauer war dennoch genug Platz und diese sahen einen grauenvollen Kick. Aber erwartet hatten wir uns sowieso nichts. Wie das Spiel dennoch mit 5:0 enden konnte, entzieht sich aber ehrlich gesagt meiner Erinnerung, die Gastmannschaft schien dann eben doch noch schlechter als schlecht zu sein.

Zurück in der Stadt stapften wir erstmal durch den städtischen Bazar, der durchaus sehenswert ist, bei dem man aber dennoch merkt, dass die Kultur eben anders ist. Das Bild wie eine Großmutter ein lebendes Huhn in einen Sack stopft werde ich bis heute einfach nicht los. Ein, zwei Bier später war man wieder im Hostel, in dem wir auf die zwei netten Polen Arthur und Zuzan trafen. Mit ihnen schlossen wir den Abendplan TRINKEN und da sich noch zwei weiteren Polen sowie Tsotne - unser Gastgeber - und die hübsche Nino uns anschlossen, war für eine perfekte Runde gesorgt. Im Mondlicht wurden wir noch zum sehenswerten Didiane Palast und zu einem eher neueren Regierungsgebäude geführt. Danach wurde beim örtlichen Spar noch der Biervorrat aufgestockt und später im Hostel bei vielen, vielen Bierchen und Chachas und noch mehr Nastrovjes und Prosts und noch mehr freundlichen und herzerwärmenden Gesprächen ... verliert sich dann irgendwann doch die Erinnerung. Was geblieben ist, ist die Freundschaft.

Entsprechend verkatert begann der nächste Vormittag. Trotz Kaffee und literweise Wasser wollte mein Körper einfach nicht auf Touren kommen. Irgendwann in Kutaisi ging es dann jedoch doch wieder. Bis dorthin erlebten wir aber bereits eine wirklich abenteuerliche Marshrutka-Fahrt!! Es ging durch die wildesten Landschaften, in denen man die Kühe, die einfach still wahlweise am Straßenrand oder auch mitten auf der Straße standen, schon gar nicht mehr zählen konnte. Dennoch wird hier wie wild mit den übelsten Überholmanövern gefahren. Irgendwann ist der Fahrstil dann doch nicht mehr so witzig und dass wir auf den georgischen Straßen keinen einzigen Unfall sahen verwundert mich noch immer!!

Aus Kutaisi sollte erst am nächsten Morgen der Flug gehen, daher wollten wir erstmal unser Gepäck irgendwo abstellen. Leichter gesagt, als getan. Bis abends wäre es zwar kein Problem gewesen. Das Gepäck mitten in der Nacht abzuholen war jedoch doch eines, da einfach nirgendwo jemand nachts arbeitete. Wir lösten unser Problem schließlich pragmatisch und buchten uns in einem Hostel für 6 Euro ein Bett und stellten dort unser Zeug ab. Kann man mal machen.

Die vorhandene Zeit in Kutaisi wurde dann für einen weiteren Ausflug genützt. Ein Taxi wurde angehalten, welches uns zur durchaus sehenswerten Promethus-Höhle brachte. Diese ist eine Art Tropfsteinhöhle und mit ihren zahlreichen Stalaktiten, Stalakmiten und beeindruckenden Felswände durchaus sehenswert, vor allem da das Ganze mit schönen Lichteffekten garniert wird. Auf jeden Fall ein weiteres Highlight der Tour!

Und jetzt bin ich bereits bei den letzten Zeilen angelangt: In der Innenstadt gab es Bier und Fleisch, am Hausberg steht ein altes Riesenrad mit dem wir eine kostenlose Runde drehen durften. Die Aussicht auf die große, weitläufige und alte Stadt kann auch hier als sehenswert bezeichnet werden. Danach in einem Internetcafé unserem glorreichen ASK beim Auswärtssieg beim FAC, mittels Livestream auf die Beine geguckt. Dem Taxifahrer anschließend mit dem gewonnenen Wettschein bezahlt, was für ihn sicher das Geschäft des Tages war. In einer Tanzbar noch ein paar letzte Getränke ehe es zum Flughafen und über Budapest heimwärts ging.

Und was bleibt uns jetzt von dieser Reise? Unzählige neu gewonnene Eindrücke, die Warmherzigkeit der Menschen, die atemberaubenden Landschaften, der verrückte georgische Fahrstil, das gute Essen, das gute Wasser, das köstliche Bier. Aber vor allem ein neues Reiseziel: Georgien - weil es sich lohnt.

 

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Schwarz-Weißer Fan-Nachwuchs!

Maximilian und Philipp, zwei „große“ LASKler
 
Maximilian (8 Jahre) und Philipp (6 Jahre) aus dem Bezirk Gmunden sind zwei ganz begeisterte LASK-Fans. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zeigte sich bei den beiden bereits ihr Fußballinteresse. Sie begannen beim örtlichen Fußballverein mit dem Kicken und ihre Leidenschaft wurde immer größer.
 
Anfangs orientierten sich Maximilian und Philipp an ihrem Papa, natürlich auch einem Schwarz-Weißen und begannen, sich selbstbewusst im Kindergarten und in der Volksschule als echte LASKler gegen die diversen RedBulls, Real Madrids u. dgl. zu behaupten. Gerade die Schwarz-Weißen Tugenden: Ehrlichkeit, Kampfgeist und Treue sind ihnen besonders wichtig.
 
Am 15. Mai 2015 war es dann endlich soweit und die beiden waren erstmal im Linzer Stadion beim Spiel LASK - Liefering (1:1). Und sie waren „infiziert“! Weitere Stadionbesuche der gesamten Familie folgten. Dann der 01. April 2016: Das Spiel im Waldstadion gegen St. Pölten (LASK - St. Pölten 2:0). Anstoß 20:30 Uhr und keine Sitzplatzkarten mehr erhältlich!? Außerdem kaltes Wetter und am nächsten Tag Abfahrt um 07:30 Uhr zu Maximilian´s U7 Fußballturnier…!? Was tun? „Egal, so ein wichtiges Spitzenspiel, da müssen wir einfach live mit dabei sein“! Gesagt, getan und „endlich“ ging´s erstmals auf den Stehplatz. Es war ein großartiges Spiel und vor allem eine sehr geniale Stimmung! Und dann auch noch das Abklatschen mit allen Spielern nach dem Schlusspfiff – „einfach fantastisch“! Aussage Maximilian: „Bitte gehen wir jetzt immer auf den Stehplatz zu den „Vollgas-Fans“ do is voi geil“! Seither sind sie immer abgesehen von den „Hochrisikospielen“ am Stehplatz und ganz begeistert bei der Sache!
 
Maximilians absoluter Lieblingsspieler ist sein Namesvetter Maximilian Ullmann, er spielt Zuhause seit der U7 natürlich auch in der Verteidigung und das mit der Nummer 13. Und Philipp hat´s René Gartler, Stürmer wie er selbst, ganz besonders angetan.
 
Die ganze Familie ist nun sooft wie irgendwie möglich live mit dabei und das am allerliebsten natürlich am Stehplatz bei den „Vollgas-Fans“, denn „do is voi geil“!
 
(Autor:TF)
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